Mittwoch, 28. Oktober 2015

Gehört unser Planet zu den ältesten lebensfreundlichen Planeten?

Das Universum ist ja sehr alt. Uralt könnte man durchaus meinen und sagen und deshalb wäre es ja nur mehr als logisch, dass es auch außerhalb unseres Planeten unzählige außerirdische Intelligenzen geben sollte. Seltsamerweise haben wir bis dato noch keinen endgültigen Beweis gefunden. Der Stern KIC 8462852 im Sternbild Schwan möge mir jetzt einmal kurz verzeihen... Eine neue Studie durchgeführt von Peter Behroozi, einem Forscher vom Space Telescope Science Institute kommt zu der Feststellung, dass die Erde möglicherweise einer der ältesten lebensfreundlichen Planeten des gesamten Universums ist.


Vor etwa 4,6 Milliarden Jahren, also ganz kurz bevor wir alle geboren sind, existierten erst 8 % der Planeten welche im Weltall jemals existieren werden. Die Erde wäre demnach also „frühreif“ gewesen... Aufgrund der Hubble-Daten ist man davon überzeugt, dass vor etwa 10 Milliarden Jahren ganz schnell, extrem viele Sterne entstanden sind. Das Dumme daran ist nur, dass der Anteil an Wasserstoff- und Heliumgas relativ gering war. Die heutigen Sterne entstehen zwar weitaus langsamer, allerdings gibt es noch Unmengen an überschüssigem Gas, welches noch in weiter Zukunft viele Sterne und in logischer Konsequenz daraus auch Planeten entstehen lässt.

In unserer Milchstraße gibt es laut der Kepler-Daten, sehr viele erdgroße Planeten welche ihren Stern in einer lebensfreundlichen Zone umkreisen. Es soll sich dabei, so die Schätzungen anerkannter Astrophysiker, um 1 Milliarde erdgroße Planeten handeln. Darunter sind vermutlich sehr viele Felsplaneten. Zahlreiche von ihnen umkreisen ihre Sonne in der habitablen Zone.

Jetzt ein kleines Rechenbeispiel, damit wir alle ein noch größere oder am Ende gar keine Vorstellung mehr davon haben wie viele lebensfreundliche Planeten es geben könnte... Wir Erdlinge können derzeit etwa 100 Milliarden Galaxien beobachten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei dieser Anzahl auch den einen oder anderen lebensfreundlichen Planeten gibt ist wohl nicht ganz so klein... Wenn also nur pro 1 Million Galaxien eine einzige außerirdische Intelligenz existiert... dann hätten wird bei 100 Milliarden (von uns beobachtbaren Galaxien) bereits 100.000.

Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings wohl weitaus größer, dass es bei einer Million Galaxien mehr als eine einzige außerirdische Intelligenz gibt... Entscheiden Sie selbst wie hoch diese Zahl sein könnte...

Es gibt übrigens auch einige Astrophysiker welche der Ansicht sind, dass das Ende des (uns bekannten) Universums noch 100 Billionen Jahre auf sich warten lässt. Dies würde also die Entstehung noch so mancher Sterne und Planeten bedeuten... und noch ein paar zusätzliche Zivilisationen...

Unsere Menschheit hat gegenüber vielen noch nachkommenden Zivilisationen einen entscheidenden Vorteil. Dank unserer Teleskope können wir unsere kosmische Herkunft, sowie die Evolution der Galaxien beinahe vom Urknall weg nachvollziehen. Diese Chance wird es für jene Zivilisationen welche erst in einer Billion Jahre entstehen nicht mehr geben. Die Beweise für den Urknall sind dann nämlich durch die immense Ausdehnung des Weltalls nicht mehr im Licht und einer elektromagnetischen Strahlung vorhanden.



Kommentare:

  1. Sollte es tatsächlich außerirdische Intelligente Lebensformen gelungen sein, große Entfernung in einem höchst Lebensfeindlichen Raum zu überbrücken,werden sie bestimmt nicht der Erde einen Besuch abstatten,den sie hätten das schwierigste geschafft und haben den ganzen Weltraum für sich alleine.Es ist also höchst unlogisch zu glauben das es Intelligente Lebewesen gibt, die in der Lage sind in einer höchst Lebensfeindlichen Umgebung zu leben.Und so wie die USA sich verhalten und im allgemeinen der Mensch, ist anzunehmen das sie Geistig nie einen Menschen auf den Mond geschickt hatten,sondern, wenn überhaupt nur Physisch.

    AntwortenLöschen
  2. Juhu! Das Bild stimmt wieder! Erst waren wir das Zentrum des Universums.
    Als sich das als Trugschluß erwies, wollten wir aber wenigstens die Einzigen sein. Auch dieses Bild bröckelt da immer mehr Planeten entdeckt werden. Und nun die Rettung: Wir sind die Ersten! Heureka!!!

    AntwortenLöschen