Impressum

Mittwoch, 10. Februar 2016

Westliche Truppen marschieren in Libyen ein – Aus Liebe zu den Menschen?

Die westlichen Truppen sind bereits startklar, um gegen die etwa 5.000 Kämpfer der IS zu kämpfen. Saudi-Arabien will Bodentruppen und die westliche Staatengemeinschaft, bestehend aus den U.S.A, Großbritannien und der ehemaligen Kolonialmacht Italien, Spezialkräfte entsenden. Es gehe also (angeblich) darum die Ausbreitung des Islamischen Staates zu verhindern. Die Dschihadisten kontrollieren rund um die Stadt Sirte einen Küstenstreifen mit einer Gesamtlänge von 200 Kilometer.


Was glaubt ihr haben die westlichen Truppen wirklich vor? Der armen libyschen Bevölkerung zu helfen? Nicht ganz. Man will intervenieren, um die strategisch wichtigen Punkte Libyens zu erobern und wenn man so will halt auch zu besetzen... Strategisch wichtige Punkte sind, wie könnte es anders sein, die Häfen und Ölanlagen. Wer von diesen wohl profitieren wird?

Auf alle Fälle werden zumindest die U.S.A. nicht unter den Folgen einer gewaltigen Flüchtlingswelle zu leiden haben, welche durch die Sicherstellung der Häfen und Ölanlagen , ausgelöst wird... Ich mein die Amis haben es ja auch nicht leicht! Die müssen ja immerhin, damit auf der ganzen Welt Frieden herrscht, weltweit etwa 200 Militärstützpunkte haben. Das kostet Geld! Viel Geld! Also überlassen wir ihnen doch die eine oder andere Ölquelle. Das ist nur fair...

Seit dem Oktober 20007 existiert das Afrikanische Kommando der Vereinigten Staaten (AFRICOM). Dieses besitzt eine Truppenstärke von 3.600 Mann und hat auf dem afrikanischen Kontinent den Oberbefehl über die amerikanischen Streitkräfte. Die Kommandoeinrichtung verschlingt jährlich die „Kleinigkeit“ von 5 Milliarden US-Dollar. Beim letzten Angriff auf Libyen hatten die übrigens ebenso den Oberbefehl.

In den vergangenen Jahren tauchte und taucht in Libyen immer wieder ein Name auf der einerseits sehr eng mit dem Dschihadismus und andererseits auch mit den U.S.A und Frankreich verbunden ist. Es handelt sich um Abdelhakim Belhadj. Einst war er bei einem Ableger der Al Quaida in einer Gruppe namens LIFG tätig. Es gibt Fotos vom Jahr 2011, wo er gemeinsam mit Senator John McCain und dem Botschafter Chris Stevens zu sehen ist. Seine Kontakte zu den U.S.A. waren also bereits damals ausgezeichnet. 2015 gab es auf Fox News einen Beitrag zu sehen, in welchem er in Ost-Libyen ein Ausbildungslager der IS leitet. Am 6. September 2015 kam ein Schiff aus Libyen in der Süd Türkei an und hatte 400 Tonnen Waffen und Munition für die syrischen Rebellen an Board. Diese Aktion wurde ebenso von Abdelhakim Belhadj, in seiner Funktion als libyscher Militärrat, geleitet.



1 Kommentar:

  1. Solange es Söldner gibt (Menschen die andere töten wollen und können für Geld oder zur eigenen Befriedigung) wird es Kriege und Unterdrückung geben. Die wirtschaftlichen Verbrecher im Hintergrund sind genauso Schuld wie die, welchen den Abzug drücken. Also nix neues...es geht NIE um Menschenrechte sondern nur um Schürfrechte. Liebe humanistisch gebildete Menschen verabschiedet euch von diesem Denkmodell...der Mensch ist wie ein Virus.

    AntwortenLöschen