Freitag, 22. September 2017

Knalleffekt in der österreichischen Innenpolitik – Sebastian Kurz zieht seine Kandidatur zurück

Völlig überraschend und ohne Vorwarnung ist es vor wenigen Augenblicken zum folgenschweren Schritt des amtierenden österreichischen Außenministers gekommen. Der einzige Reporter, welcher sich zufälligerweise in der Nähe der ÖVP Zentrale in der Wiener Liechtenfelsgasse befindet, ist Sportreporter Rainer Pariasek. Ich bitte Sie daher das in Kürze folgende Interview bereits im Vorhinein zu entschuldigen...

Pariasek: Herr Kurz! Ist der Entschluss zu diesem Schritt bereits länger in ihnen gereift oder gab es einen speziellen Anlass, welcher Sie jetzt dazu getrieben hat?

Kurz: Ich bin mir der Handlung vollkommen bewusst und muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich vom diesbezüglichen Medienecho doch einigermaßen überrascht bin.

Pariasek: Überrascht? Immerhin befinden wir uns ja nur wenige Wochen vor den Nationalratswahlen, da ist ein solcher Schritt doch ziemlich einschneidend.

Kurz: Das mag zwar für mich persönlich völlig richtig sein, aber für die Liste Kurz sehe ich darin kein Problem.

Pariasek: Jetzt einmal ganz ehrlich. Hat das etwas mit der neuen Plakatwelle zu tun? Immerhin gibt es da den Spruch Tun, was richtig ist. Für Österreich. Halten Sie also ihre Nicht-Kandidatur sogar als richtig für Österreich?

Kurz: Ja, ich sehe das so.

Pariasek: Ok und warum sollten die Wähler jetzt noch die Liste Kurz wählen, wenn der Sebastian gar nicht mehr dabei ist?

Kurz: Ich glaube wir reden da aneinander vorbei! Denken Sie etwa, dass ich meine Kandidatur bei der Liste Kurz zurückziehe?

Pariasek: Na sicher doch! Was denn sonst?

Kurz: Du meine Güte! Jetzt weiß ich, was hier los ist! Ich ziehe doch lediglich meine Kandidatur als Präsident des Meidlinger Meerschweinchenzüchter-Verbandes zurück!

Pariasek: Und wofür bin ich dann do und moch des deppate Interview!?! I kennt auszuckn!