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Dienstag, 20. September 2022

Die erste erfolgreiche Amputation datiert zurück in die Steinzeit

Es war einmal vor 31.000 Jahren, da wurde auf der Insel Borneo, einem Kind ein Fuß amputiert. Wer von uns kann sich allerdings vorstellen, dass vor 31.000 Jahren, in der Steinzeit also, nicht irgendeine Operation, sondern eine Amputation stattgefunden hat, welche auch noch geglückt ist?

Sonntag, 21. August 2022

Die rätselhaften Löcher am Grund des Ozeans

Die Mission nennt sich „Voyage to the Ridge 2022“. Das Ziel der Forscher der US-Ozeanografie-Behörde NOAA ist es, mit ferngesteuerten Tauchsonden, den Grund der Charlie-Gibbs-Bruchzone, Teile des Mittelatlantischen Rückens und des Azoren-Plateaus zu durchkämmen. Zu ihrem eigenen Erstaunen, sind die Wissenschaftler*innen dabei erneut auf die rätselhaften und linear ausgerichteten, gleichmäßig großen Löcher am Boden des Ozeans gestoßen. Eine Erklärung dafür gibt es noch immer nicht.

Freitag, 19. August 2022

Das synthetische Embryo

Genetiker*innen des „Weizmann Institute of Science“, in Israel, ist es gelungen, lediglich mit den Stammzellen von Mäusen einen synthetischen Embryo herzustellen. Nach eigenen Angaben wollten die Wissenschaftler*innen damit zeigen, wie die Stammzellen sich selbst zu Organen organisieren. Außerdem wollten sie sich auf diese Weise nach neuen Möglichkeiten umsehen, wie Organe oder Gewebe für Transplantationen hergestellt werden kann, ohne dafür Tierversuche zu benötigen.

Dienstag, 12. April 2022

Die gewaltigen, megalithischen Steinkrüge

Diese riesigen Steinkrüge, welche Archäolog*innen bereits zu Hunderten in Indonesien und auf Laos gefunden haben, geben ihnen seit jeher große Rätsel auf. Wer hat sie wann und zu welchem Zweck errichtet? Jetzt ist diese Denksportaufgabe, um ein weiteres Puzzleteil erweitert worden. In Indien wurden nun ebenso derartige Steinkrüge entdeckt. 

Mittwoch, 30. März 2022

Stephen Hawking wäre geschockt

Am 16. November 1974 haben Astronomen, zum ersten Mal eine „Visitenkarte der Menschheit“ ins All. Als Sender fungierte das Radioteleskop von Arecibo. Diese binär-codierte Botschaft soll nun in einer neuen Version versandt werden. Sie wurde von den NASA-Wissenschaftler*innen vorgestellt und enthält, im Gegensatz zur ersten Version, die Bitte um eine Antwort.

Mittwoch, 16. März 2022

WHO rät der Ukraine zur Zerstörung von Krankheitserregern in Laboren

Es ist leider kein abstruser Gedanke, dass die russischen Invasoren, ukrainische Laboratorien vernichten könnten, in welchen mit Krankheitserregern geforscht wird. Eine Zerstörung der Laboratorien könnte/würde dazu führen, dass diese Krankheitserreger unkontrolliert entweichen und sich in der Bevölkerung verbreiten. Wir haben auf der Welt glaube ich schon genug Probleme und bräuchten nicht gleichzeitig noch eine zweite Pandemie.

Montag, 14. Februar 2022

Ab 2023 sollen Drohnen bis zu 130 Tonnen Fracht transportieren

Nein, es handelt sich um keinen Science-Fiction Roman, sondern um die unmittelbare Zukunft. Die Riesendrohnen des Start-ups Natilus sehen aus, wie enorm großen Rochen, welche fliegen können. Die Form der Drohnen ist durchaus sinnvoll, denn im Inneren kann man die Fracht, frei nach Tetris-Art, sehr dicht packen. Die Drohnen erheben sich ohne Pilot in die Lüfte und sollen nicht nur sehr preisgünstig, sondern auch umweltschonend sein.

Gesunde Ernährung = länger Leben

Wer glauben alle zu wissen, dass wir ein längeres Leben haben, wenn wir uns gesund ernähren. Ist das aber tatsächlich wahr und wenn ja, hat es überhaupt einen Sinn damit noch im hohen Alter zu beginnen? Ein norwegisches Forscherteam wollt es ganz genau wissen, ob Menschen tatsächlich länger leben, wenn sie sich dauerhaft gesund ernähren. Nachdem sie unzählige Berichte und Studien durchforstet haben, entwickelten sie letztendlich ein Modell, welches sie im Fachjournal „PLOS Medicine“ veröffentlichten.

Die drastische Auswirkung der Feinstaubbelastung auf das Denkvermögen

Es ist bekannt, dass die Feinstaubbelastung, weltweit für Millionen von vorzeitigen Todesfällen verantwortlich ist. Mittlerweile besteht auch der begründete Verdacht, dass diese Kleinstpartikel das Gehirn schädigen und zu kognitiven Defiziten führen. Derartige Indizien sind vor allem in jenen Ballungsräumen zu beobachten, wo es eine extrem hohe Luftverschmutzung gibt. Das konnte vor allem in China und Mexiko beobachtet werden.

Die Rettungsgeschwister – als Gewebespender geboren

Stelle Dir bitte vor, auch wenn das jetzt sehr hart ist, dass Dein eigenes Kind schwer krank ist. Es würde sterben, wenn nicht ein passender Gewebespender gefunden wird. Dieser ist allerdings weit und breit nicht in Sicht, weil es keine perfekte Übereinstimmung gibt. Wie wunderbar wäre es dann doch – oder eben nicht – wenn da nicht ein Geschwisterkind geboren würde, welches die passenden Erbanlagen besitzt.

Dienstag, 1. Februar 2022

Schnappt Oumuamua!

Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017. Ein unbekanntes Objekt kommt aus dem interstellaren Raum und fliegt, erstmals entdeckt am 19. Oktober, durch unser Sonnensystem. Weltweit rätseln die Wissenschaftler*innen, worum es sich bei dem Objekt mit dem Namen „Oumuamua“ wohl handelt. Vom Kometen bis zum Artefakt einer fernen Zivilisation sind sämtliche Möglichkeiten aufs Tablett geworfen worden. Bis zum heutigen Tag hat man keine Ahnung, was es wirklich ist. Niemand ist mit dieser Ahnungslosigkeit zufrieden und deshalb sucht man einen Weg, um bis spätestens zum Jahr 2054 herauszufinden, wer oder was „Oumuamua“ tatsächlich ist!

Sonntag, 12. Dezember 2021

Mikroplastik schädigt das Gehirn

Unser Gehirn ist, vom restlichen Körper, sehr gut durch die Blut-Hirn-Schranke abgeschottet. Das ist großartig, weil es uns hilft, dass Schadstoffe oder irgendwelche andere Formen von Kontaminierung, es sehr schwer haben in diesen äußerst sensiblen Bereich vorzudringen. Ein südkoreanisches Experiment hat allerdings beunruhigendes herausgefunden. Sie konnten nachweisen, dass die winzig kleinen Mikroplastik-Partikel diese Blut-Hirn-Schranke überwinden können.

Die Kombination aus Molekularbiologie und künstlicher Intelligenz existiert bereits

Die Menschheit steht wohl gerade an der Schwelle zum Transhumanismus. Kurz zusammengefasst ist der Transhumanismus, mittlerweile bereits mehr als eine Denkrichtung. Es geht dabei darum, die menschlichen Grenzen beim Intellekt, der Physis und der Psyche, durch den Einsatz von Technologie, immer weiter zu verschieben bzw. zu „optimieren“. Vor einem Jahr haben Forscher sogenannte Xenobots „gebaut“. Es handelt sich dabei um winzige Roboter aus Froschzellen, welche in äußerst mühsamer und feinmechanischer Arbeit aus hunderten von Zellen zusammengebaut werden mussten. Jetzt ist das Team rund um Michael Levin von der Tufts University bei Boston bereits so weit, dass es den kleinen Biorobotern die Fähigkeit gegeben hat, sich selbst zu replizieren.

Freitag, 10. Dezember 2021

Major Tom will nicht quatschen

Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass je länger eine Weltraum-Mission dauert, die Astronaut*innen die Lust verlieren, mit der Bodenstation zu kommunizieren. Gleichzeitig ist allerdings auch auffällig, dass sich die Crew-Mitglieder, mit Fortdauer der Mission, in der Kommunikation und Psychologie immer mehr angleichen. Wenn man so will, dann wäre das für die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit zukünftiger Kolonialisten durchaus förderlich. Schließlich steigt mit der Entfernung zur Erde auch die Zeitverzögerung in der Kommunikation und eine etwaige Hilfe bzw. der Nachschub von Waren, wird zunehmend schwieriger. Es wäre also gar nicht verkehrt, wenn die Weltraum-Crew eigenständig handeln würde.

Sonntag, 28. November 2021

Wird „James Webb“ binnen 200 Stunden, Biomarker auf „Trappist-1e“ finden?

Am 22. Dezember wird das Weltraumteleskop „James Webb“ ins All starten. Es wurde von der NASA, ESA und der kanadischen Raumfahrtagentur CSA entwickelt. Der Nachfolger des weltberühmten „Hubble“ Teleskops könnte, wenn vorhanden, nach einer Beobachtungszeit von lediglich 200 Stunden, Signaturen möglichen Lebens, auf einem Planeten des Systems Trappist-1 entdecken. Das System Trappist-1, befindet sich in einer astronomisch lächerlich geringen Entfernung von 40 Lichtjahren zur Erde.

Donnerstag, 25. November 2021

Wie sucht und findet man Leben im All, welches man nicht kennt?

Was passiert, wenn wir versuchen uns etwas vorzustellen, das wir noch nie zuvor gesehen haben? Wir überlegen uns wohl zuerst, ob wir irgendetwas kennen, welches dem ähnlich ist und so aussehen könnte. Nachdem dies sehr schwierig ist, versuchen wir auf der Suche nach außerirdischem Leben, vor allem jenes zu entdecken, welches wir auf irgendeine Art und Weise kennen. Eine der wichtigsten Fragen ist wohl, wie wir es schaffen können, unseren diesbezüglichen Horizont zu erweitern.

Dienstag, 23. November 2021

Auf der Suche nach unserem nächsten Heimatplaneten

Ein Konsortium bestehend aus der australischen University of Sydney, dem australisch-amerikanischen Raumfahrtunternehmen Saber Astronautics, der Breakthrough Initiative und dem Propulsion Laborartory der NASA, berichtet, dass das Weltraumteleskop mit dem Namen TOLIMAN, im Dreifachsternsystem Alpha Centauri, ganz gezielt nach Planeten suchen soll, welche sich in der habitalen (lebensfreundlichen) Zone befinden.

Montag, 22. November 2021

Warum immer mehr Elefanten ohne Stoßzähne zur Welt kommen

Der Zweck von Stoßzähnen ist rasch erklärt. Die Wilderer brauchen diese, um sich schnellen Reichtum zu sichern und ihre Mordlust an unzähligen Elefanten auszuleben. Nein? Nicht richtig? Dann ist es vielleicht doch eher so, dass das größte Landtier unseres Planeten seine Stoßzähne dafür braucht, um damit nach Grundwasser zu graben, den Baobab-Baum zu schälen und danach seine Rinde zu fressen. Selbstverständlich sind die Stoßzähne auch eine wichtige Waffe, im Kampf gegen seine Artgenossen. Selbst die Elefanten-Weibchen besitzen welche, wenn auch deutlich kleinere, als die Elefanten-Bullen. In den letzten Jahren findet allerdings ein signifikanter Wandel statt.

Donnerstag, 18. November 2021

Wie soll die NASA bei der Entdeckung außerirdischen Lebens vorgehen?

Selbstverständlich gäbe es ein gewaltiges mediales Echo, wenn es gelingen würde eine außerirdische Lebensform zu entdecken. Die Wissenschaftler*innen der NASA wollen jetzt allerdings wissen, wie sie bei der Bekanntgabe vorgehen sollen und schlagen auch eine Bewertungsskala zur „Beweislast“ vor.

Freitag, 12. November 2021

Was sich US-Astronomen am meisten wünschen

Eine Pressemitteilung durch die U.S. National Academies of Sciences, Engineering and Medicine hat eine Liste offenbart, welche sich die Astronom*innen für das nächste Jahrzehnt wünschen. Es handelt sich dabei um das Ergebnis einer Umfrage mit dem Namen „Decadal Survey“, welche unter den Wissenschaftler*innen durchgeführt wurde, die auf dem Gebiet der Astronomie und in der Astrophysik tätig sind. Aufgrund dieser Anliegen, Forderungen und Wünsche, sollten Investitionen in jenen Bereichen erfolgen, welche von den Befragten, für die 2020er Jahre priorisiert wurden.