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Samstag, 14. Dezember 2019

Die Urteile nach dem Mord an Berta Cáceres

In der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa, wurden die Urteile zu der Ermordung der weltbekannten Menschenrechts- und Umweltaktivist Berta Cáceres verkündet. Berta Cáceres wurde am 3. März 2016 in ihrem Haus erschossen. Ihr Bruder wurde bei dem Attentat schwer verletzt und der ebenfalls anwesende mexikanische Umweltaktivist Gustavo Castro Soto überlebte, nach einem Streifschuss am Kopf nur deshalb, weil ihn die Attentäter für tot hielten.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Die nächste Migrantengruppe auf dem Weg in die USA

In Honduras haben sich diesmal 15.000 Menschen versammelt, um sich gemeinsam auf den Weg in die USA zu begeben. Währenddessen harren bereits einige tausend Menschen an der Grenze zwischen den USA und Mexiko, genau genommen in Tijuana aus, um auf den Ausgang des wohl lange dauernden Asylprozess zu warten, welcher in den meisten Fällen negativ ausfallen wird.

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Urteil im Fall der Ermordung von Berta Cáceres

Am 3. März 2016 wurde die weltbekannte, honduranische Aktivistin Berta Cáceres, in ihrer Wohnung ermordet. In Honduras wurden nun die Urteile gegen sieben der acht Beschuldigten verkündet.

Samstag, 7. Juli 2018

Honduras – österreichische Firma beliefert umstrittenes Wasserkraftwerk mit Turbinen

Die Tiroler Firma „Turbinenbauer Geppert Hydropower“ ist von etwa zwanzig Organisationen aus Österreich und Deutschland dazu aufgefordert worden, die Lieferung seiner Turbinen zum umstrittenen Wasserkraftprojekt in Los Planes in Honduras zu beenden. Man solle unverzüglich die laufenden Verträge mit dem honduranischen Unternehmen namens Hidroeléctrica Centrales El Progreso kündigen.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Schon wieder Mordanschläge auf Menschenrechtsaktivisten der Organisation COPINH in Honduras

Nachdem am 3. März 2016 die Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation COPINH, Berta Cáceres ermordet wurde zwölf Tage später NelsonGarcia, ebenfalls bei der Menschenrechtsorganisation COPINH tätig, erschossen. Die nächsten Opfer hätten am 8. Oktober 2016 der Generaldirektor von COPINH Tomás Gómez Membreno sowie Alexander Garcia Sorto sein sollen. Beide überlebten die mittels Schusswaffen begangenen Attentatsversuche.

Montag, 27. Juni 2016

Der Mord an Berta Cáceres – Existiert beim Militär eine Todesliste?

Ein ehemaliger Soldat (Pseudonym Rodrigo Cruz) der Spezialeinheit Xatruch hat ausgesagt, dass die honduranische Menschenrechtsaktivistin vom Militär ermordet wurde. Laut seiner Aussage existieren nämlich Listen, auf welchen die Fotos und Namen von dutzenden Menschenrechtsaktivisten zu sehen und lesen sind. All diese Personen sollten nämlich ermordet werden. Eine derartige Liste existiere, seinen Aussagen nach, übrigens auch bei der Militärpolizei namens „Fusina!“.

Dienstag, 5. April 2016

Der einzige Zeuge des Mordes an Berta Cáceres ist endlich in Sicherheit

Amnesty International hat es geschafft und Gustavo Castro Soto in seine Heimat Mexiko zurückgebracht. Er war der einzige Zeuge des Mordes an die Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres, in der Nacht vom 2. auf den 3. März 2016. Der bekannte Umweltaktivist Soto wurde insgesamt 24 Tage lang von der Polizei in der Stadt La Esperanze festgehalten und immer wieder verhört. Er selbst wurde beim Mordanschlag auf Berta Cáceres verletzt und seither von der hiesigen Polizei unter Druck gesetzt, um einen Täter aus dem Umfeld der indigenen Organisation COPINH zu präsentieren. Also genau aus jener Organisation, welche von Cáceres bis zu ihrem gewaltsamen Tod geleitet wurde.

Freitag, 18. März 2016

In Honduras wurde das nächste Mitglied der Indigenen-Organisation COPINH ermordet

Vor wenigen Tagen berichtete ich davon, dass in Honduras die weltbekannte Menschenrechtsaktivisten Berta Cáceres ermordet wurde. Die Indigenen-Organisation COPINH hat zwölf Tage später bereits das nächste Opfer zu beklagen. Nelson Garcia wurde von Unbekannten, unweit jener Stelle erschossen, wo gerade eine Zwangsräumung von 150 Familien stattfand. Drei Frauen hatten mit gefälschten Eigentumsurkunden den Besitz der Ländereien beansprucht. Ein Großaufgebot der Polizei „half“ bei der Räumung und behauptete, dass der Mord an Nelson Garcia in keinem Zusammenhang mit seiner Tätigkeit bei der Indigenen-Organisation COPINH steht. Es ist also stets ein Zufall, dass die Aktivisten von COPINH der Reihe nach umgebracht werden...

Mittwoch, 9. März 2016

Die Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation COPINH, Berta Cáceres, wurde ermordet

Die weltbekannte, honduranische Aktivistin Berta Cáceres, wurde am 3. März um ein Uhr früh, in ihrer Wohnung in La Esperanza, durch unbekannte Täter ermordet. Ihr Bruder Gustavo Cáceres wurde beim Attentat schwer verletzt und der ebenfalls Anwesende, bekannte mexikanische Umweltaktivist Gustavo Castro Soto, wurde bei dem Angriff durch einen Streifschuss am Kopf verletzt. Er überlebte, weil die Täter ihn für tot hielten. Kurzfristig hat ihn die lokale Polizeibehörde sogar als Verdächtigen festgenommen. Eine ganz besondere Glanzleistung der hiesigen Polizei... Die offizielle honduranische Version besagt, dass die 42jährige Menschenrechtsaktivistin, einen Tag vor ihrem Geburtstag, in ihrer Wohnung mehrere Einbrecher überrascht hat und deshalb sterben musste.

Samstag, 20. Juni 2015

Honduras - zehntausende demonstrieren gegen die Korruption



Seit dem 29. Mai protestieren in Honduras zehntausende Menschen regelmäßig gegen die Veruntreuung von 300 Millionen US-Dollar aus dem Sozialversicherungsinstitut (IHSS).

Die Demonstranten fordern den sofortigen Rücktritt von Präsident Juan Orlando Hernandez.

Am Donnerstag wurde nun mit Lena Gutierrez die Vizepräsidentin des Parlaments, angeklagt. 



Der lieben Dame werden Betrug, sowie Straftaten gegen die Gesundheit und die Fälschung von öffentlichen Dokumenten zur Last gelegt.

 
Die Demonstranten fordern zudem die Schaffung einer Internationalen Kommission gegen Straflosigkeit in Honduras (CICIH). Die unabhängigen Aktivisten betonen, dass sie so lange demonstrieren wollen, bis die Verantwortlichen bestraft werden.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Honduras – der Zusammenbruch des öffentlichen Gesundheitssystems durch die Korruption

In der Hauptstadt Tegucigalpa und in anderen großen Städten von Honduras ist es am 29. Mai zu Demonstrationen gekommen. Auslöser war der Betrug im Sozialversicherungsinstitut (IHSS). Tausende Menschen beteiligten sich mit einem Fackelzug gegen die Korruption und forderten Präsident Juan Orlando Hernandez, zum sofortigen Rücktritt auf.