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Montag, 10. Oktober 2022

Die Unruhen im Iran

Folgender Artikel stammt aus meiner Zeitung "Der ÜBERFLEGER" vom 27. September 2022

Die 22-jährige Mahsa Amini ist tot. Die junge Frau wurde, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, in Polizeigewahrsam umgebracht. Ihr Delikt: Sie war nicht ordnungsgemäß verschleiert.

Samstag, 23. Oktober 2021

Der lange Leidensweg von Nazanin Zaghari-Ratcliffe

Nazanin Zaghari-Ratcliffe ist eine britisch-iranische Staatsbürgerin und Journalistin, welche in der Journalisten-Stiftung von Thomas Reuters und für die BBC Media-Action tätig war. 2016 besuchte Nazanin Zaghari-Ratcliffe, gemeinsam mit ihrer damals zweijährigen Tochter, ihre Eltern im Iran und wurde aufgrund von Spionagevorwürfen, vor den Augen ihrer Tochter, verhaftet. Eine Doppelstaatsbürgerschaft ist im Iran unbekannt und für die iranischen Behörden deshalb auch bedeutungslos.

Sonntag, 27. September 2020

Die iranisch-kurdische Frauenrechtlerin Zeynab Jalalian befindet sich seit 2008 in Haft

Am 10. März 2008 wurde Jalalian von den iranischen Behörden verhaftet. Sie wurde immer wieder gefoltert und wurde zudem acht Monate in Einzelhaft gehalten. Derzeit befindet sich Zeynab Jalalian im Khoy-Gefängnis in der iransichen Provinz West-Aserbaidschan. Seit dem 22. Juni 2020 ist Zeynab Jalalian im Hungerstreik.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Israel – die Vorbereitungen auf einen Krieg zwischen den USA und dem Iran

Ein iranischer Parlamentarier hat sich zu der Aussage hinreissen lassen, dass Israel lediglich eine halbe Stunde Lebenszeit bleibt, wenn die USA den Iran angreifen sollte. Diese Aussage ist so dumm und unnötig wie ein Kropf. Der israelische Außenminister Katz hat bei einem internationalen Sicherheitsforum davor gewarnt, dass falsche „Berechnungen“ des Irans zu einem militärischen Flächenbrand führen könnten. Israel sei allerdings auf jegliche Eskalation vorbereitet und widme sich weiterhin dem Aufbau seiner militärischen Macht, falls es notwendig sei auf Szenarien der Eskalation zu reagieren.

Samstag, 9. Februar 2019

Der Iran setzt auf seine eigene Kryptowährung

Was macht ein Staat, der massive Probleme durch US-Sanktionen erlitten hat? Richtig! Er gründet seine eigene Kryptowährung. In Venezuela ist das zwar nicht erfolgreich gewesen, allerdings gibt es dort auch große politische Probleme. Im Iran sieht dies anders aus. Dort soll ein auf Gold basierender Stable Coin mit dem Name „Paymon“ den freien Finanzaustausch ermöglichen, auch wenn der Iran von SWIFT ausgeschlossen wurde.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Donald Trump zerreißt den Atom-Deal mit dem Iran

Dreizehn Jahre haben vernünftige Menschen wie John Kerry mit dem Iran verhandelt und haben dabei einen für alle Beteiligten ausgezeichneten Vertrag abgeschlossen. Dieser, so hat auch die UNO bestätigt, hat dazu geführt, dass der Iran zwar die Atomkraft friedlich nicht allerdings für den Bau von Atombomben genutzt hat.

Freitag, 26. August 2016

Die U.S.A. und der Iran – sie haben sich einfach unheimlich lieb

Die U.S.A. sind extrem verärgert und beschweren sich via Pentagon über „diese Art unsicherer und unprofessioneller Aktivitäten“. Mit diesen Worten ist der Iran gemeint, welcher zusätzlich vor einer weiteren Eskalation und Fehlkalkulation gewarnt wird. Was war geschehen? Vier iranische Schiffe haben sich dem US-Zerstörer "USS Nitze" genähert und fuhren letztlich mit einem Abstand von höchstens 300 Metern, am US-Schiff vorbei. Das US-Schiff, welches sich gemeinsam mit einem der "USS Mason" (ebenso ein Zerstörer) in internationalen Gewässern befunden hat, musste ausweichen, um eine Kollision zu verhindern und die "USS Nitze" habe sogar Warnschüsse abgegeben und versucht, mit den iranischen Kommandanten Kontakt aufzunehmen. Letzteres sei allerdings nicht gelungen.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Freie Wahlen im Iran und der Wächterrat bestimmt wer kandidieren darf...

Am 26. Februar 2016 finden im Iran sowohl die Parlamentswahlen, als auch die Expertenratswahlen statt. Der Wächterrat hat aber gleich einmal 80 % der liberalen Kandidaten und alle jene welche möglicherweise zu reformfreudig sind, für die Parlamentswahlen ausgeschlossen. Für die Expertenratswahlen dürfen nur 166 der ursprünglich 801 Bewerber antreten. Der iranische Präsident Rohani ist darüber mächtig sauer und hat den Wächterrat dafür in ungewöhnlicher Schärfe attackiert. Die Bevölkerung steht ihm dabei zur Seite.

555 Milliarden Dollar Verträge zwischen China und dem Iran

China versucht derzeit alles, damit erstmalig in der Geschichte der Menschheit die Quadratur des Kreises gelingt. Chinas Staatschef Xi Jingping ist gerade auf Tour durch Ägypten, den Iran und Saudi-Arabien. Die beiden letztgenannten Länder führen ja de facto einen Stellvertreterkrieg und mit beiden Staaten hat China, im Energiesektor, engste Wirtschaftsbeziehungen. China war bis zu den im Jahre 2011 gegen den Iran verhängten Sanktionen der mit Abstand größte Direktinverstor in diesem Land. Lediglich den U.S.A. zuliebe unterstützte China die Wirtschaftsblockade gegen den Iran. Jetzt sind die Sanktionen erst seit ein paar Tagen vorbei und China zeigt ganz deutlich, dass man hier der Platzhirsch ist.