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Dienstag, 8. Januar 2019

Brasiliens Präsident Bolsonaro - die Wirtschaft jubelt... aber zu welchem Preis...

Was wirklich wichtig ist, hat die Deutsche Bank sogleich erkannt und den neu amtierenden, brasilianischen Präsidenten Bolsonaro, als Wunschkandidaten der Märkte bezeichnet. Viele Kunden haben auf diese Aussage wütend reagiert und der Bank mit der Schließung ihres Kontos gedroht.

Samstag, 29. Dezember 2018

Der Elektronikmüll - der Verlust von wertvollen Metallen

Jedes Jahr verbrauchen die Hersteller für die Produktion von Smartphones, Laptops und Tablet-PCs insgesamt 320 Tonnen Gold und 7.500 Tonnen Silber. Der Preis für diese Mengen an Edelmetall beträgt etwa siebzehn Milliarden Euro!

Natürlich werden Altgeräte und Elektronikmüll bereits recycelt, doch die Quote liegt je nach Staat bei nur durchschnittlichen 15 %, berichteten Forscher der United Nations University nun auf einer Elektronikschrott-Konferenz in der ghanaischen Hauptstadt Accra. Die Folge: Tonnenweise gehen die Edelmetalle für eine Wiederverwertung verloren.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Die Gefährdung durch Feinstaub

In den Großstädten wird der Feinstaub durch den Straßenverkehr in die Luft gewirbelt. Daheim geschieht dies beispielsweise durch den Zigarettenrauch und dem Einsatz von elektronischen Geräten wie z. B. dem Staubsauger. Der Feinstaub wird von uns eingeatmet, gelangt in die Bronchien und lagert sich danach an den Lungen ab. Die Folge sind Atembeschwerden und Hustenanfälle.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Lässt uns der Klimawandel „kalt“?

Ein Sonderbericht des Intergovernmental Panel on Climate Chance (IPCC) hat erneut und eindringlich vor den Folgen einer Klimaerwärmung um mehr als 1,5 Grad gewarnt und dazu aufgerufen, drastische und sofortige Klimaschutz-Maßnahmen zu ergreifen.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Bolivien – ein Vorbild im Bereich der Energiegewinnung

Präsident Evo Morales und der Vizepräsident Alvaro Garcia Linera, haben gemeinsam, die größte Photovoltaikanlage von Bolivien eingeweiht. In Uyuni im Departament Potosi, befindet sich diese Solaranlage, welche auf einer Fläche von 105 Hektar, 196.952 Solarmodule Platz finden und monatlich 60 Megawatt produziert werden.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Das Amazonasgebiet – der Goldabbau durch Bagger führt zu enormen Umweltschäden

Mittlerweile scheint es Usus zu sein, dass beim Goldabbau im Amazonasgebiet, vermehrt Bagger zum Einsatz kommen. Für ein Projekt, welches sich den Nachhaltigkeitsaspekten der Goldgewinnung des Goldrecyclings beschäftigt, sind Professor Mario Schmidt, Direktor des Instituts für Industrial Ecology (INEC) an der Hochschule Pforzheim, mit seinem Team unter der Geologe Professor Bernhard Peregovich, von der brasilianischen Bundesuniversität in Santarém, für drei Wochen in die Goldabbau-Region beim Amazons-Nebenfluss Tapajós, im Einsatz.

Samstag, 22. September 2018

Tausche Plastikflasche gegen Busticket

Die indonesische Stadt Surabaya hat den Kampf für die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs mit jenem gegen den Plastikmüll verbunden. Die Pendler können ihr Busticket mittels Plastikmüll bezahlen. Die Bürgermeisterin Tri „Risma“ Rismaharini, ist dafür verantwortlich, dass dieser neue Tarif eingesetzt wurde. Sie stellte nicht nur die neuen und bequemeren Busse vor, sondern verkündete dabei auch die neue Zahlungsmethode. Die hiesige Regierung versucht schon seit längerer Zeit den Anteil der privaten Fahrzeuge am Verkehr von 75% auf 50% zu reduzieren.

Freitag, 7. September 2018

Die Entsorgung von Plastikmüll im Meer - ist nicht so einfach wie man glaubt

Die größte Plastikmüllinsel befindet sich zwischen Hawaii und Kalifornien und beherbergt auf einer Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometer, 80.000 Tonnen Müll – so weit, so schlecht.

Der Meeresbiologe Martin Thiel engagiert sich bereits seit einigen Jahren für die Entsorgung von Plastikmüll in den Weltmeeren und wirbt stets für die Vermeidung von Einwegplastik. Außerdem warnt er eindringlichst davor, vermeintliche Lösungen umzusetzen, welche das Plastik aus dem Meer fischen sollen.

Mittwoch, 5. September 2018

690.000 Lachse aus Zuchtfarm ausgebrochen – gravierende Umweltfolgen

Im Süden Chiles sind aus einer Zuchtfarm, 690.000 Lachse ausgebrochen. Das klingt zunächst einmal ganz lustig, weil man denkt, dass es die lieben Tiere nun vielleicht besser haben, aber für die Umwelt ist dies eine Katastrophe. Laut dem Unternehmen Marine Harvest auf der Isla Huar in der Nähe von Puerto Mont im Süden Chiles, sind die Tiere Anfang Juli aus ihren Käfigen ausgebrochen. Schuld daran soll ein Unwetter gewesen sein. Marine Harvest ist weltweit der größte Zuchtlachskonzern. Schon oft wurde dem Konzern vorgeworfen weder ökologische, rechtliche, soziale noch medizinische Standards einzuhalten.

Dienstag, 21. August 2018

Der Klimawandel - die Erkenntnisse des Jahres 1912

In Neuseeland hat man vor 106 Jahren über die Zukunft unseres Planeten diskutiert. Eine rosige Zukunft wurde uns damals nicht prophezeit. Am 14. August 1912 hat die Zeitung „The Rodney and Otamatea Times, Watiemata and Kaipara Gazette“ folgenden Artikel in der Rubrik Wissenschaft veröffentlicht.

Mittwoch, 8. August 2018

Der Klimawandel - erste Reihe fußfrei

Der Welterschöpfungstag ist eine jährlichen Kampagne der Organisation Global Footprint Network. Es wird jener Tag des laufenden Jahres ermittelt, an welchem die menschliche Nachfrage an natürlichen Ressourcen das Angebot und die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser übersteigt. 2018 ist dies am 1. August eingetreten. 2003 war es „erst“ am 22. September so weit und sogar vor drei Jahren noch, wurde der Welterschöpfungstag „erst“ am 13. August erreicht. Der Raubbau an unserem Planeten, „funktioniert“ also von Jahr zu Jahr „besser“.

Samstag, 7. Juli 2018

Honduras – österreichische Firma beliefert umstrittenes Wasserkraftwerk mit Turbinen

Die Tiroler Firma „Turbinenbauer Geppert Hydropower“ ist von etwa zwanzig Organisationen aus Österreich und Deutschland dazu aufgefordert worden, die Lieferung seiner Turbinen zum umstrittenen Wasserkraftprojekt in Los Planes in Honduras zu beenden. Man solle unverzüglich die laufenden Verträge mit dem honduranischen Unternehmen namens Hidroeléctrica Centrales El Progreso kündigen.

Freitag, 8. Juni 2018

Kolumbien - das Stauseeprojekt Hidroituango

In den letzten Wochen mussten, aufgrund des ständig steigenden Cauca-Flusses, 25.234 Menschen evakuiert werden. Der Grund für den Anstieg ist das Stauseeprojekt namens Hidroituango.

Donnerstag, 12. April 2018

Argentinien rottet seine Biber aus

Es war einmal vor langer Zeit, genau genommen in den 1940er Jahren, da wurden in Feuerland zwanzig entzückende, kleine Biber ausgesetzt. Nachdem sich die lieben Tiere unheimlich stark vermehren, leben heute bereits 100.000 von ihnen auf Feuerland - die Folge: sie zerstören die Wälder und müssen nun ausgerottet werden. Die Tierschützer sind von diesem Vorhaben selbstverständlich nicht begeistert und wehren sich gegen das Vorhaben.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Ecuador – neue Bohrungen im Yasuni-Nationalpark

Es ist traurig, dass die wirtschaftlichen Interessen wichtiger sind als unser globales Ökosystem. Die Menschheit ist vermutlich nicht in der Lage vorausschauend zu denken. Möglicherweise wählen wird auch viel zu oft jene Volksvertreter, welche dies zwar könnten aber nicht wollen. Die eigene, gefüllte Brieftasche ist da wohl viel wichtiger...

Freitag, 1. Dezember 2017

Das Mammutprojekt namens Bonn-Challenge

Schon einmal etwas von der Bonn-Challenge gehört? Es geht dabei, um ein Projekt mit unglaublichen Dimensionen. Das Ziel ist es bis zum Jahr 2020 ungefähr 150 Millionen Hektar abgeholztes Land zu „renaturieren“. Zehn Jahre danach soll die Fläche gar auf 350 Millionen Hektar erweitert werden. Nur zum Vergleich – Indien ist kleiner...

Dienstag, 31. Oktober 2017

Der Bergbau und die Zerstörung des Regenwalds

Bisher ist man davon ausgegangen, dass der Bergbau einen Anteil von max. 2 % an der Zerstörung des Regenwalds hat. Die Wissenschaftler der University of Vermont in Burlington haben in ihren Forschungen allerdings nachweisen können, dass für den Zeitraum von 2005 bis 2015, die Vernichtung des Regenwalds sogar zu 10 % auf den Bergbau zurückzuführen ist.

Dienstag, 13. Juni 2017

Die lächerlichen 3.219 Risse im Atomkraftwerk Tihange-2

Im belgischen Atomkraftwerk Tihange-2, wurden durch den Einsatz neu positionierter Kameras, im Hochdruckkessel siebzig neue Risse festgestellt. Nachdem es bereits im Jahre 2015 insgesamt 3.149 Hinweise auf Schäden gegeben hat, sind die zusätzlichen siebzig Risse gar nicht einmal erwähnenswert... Selbstverständlich muss sich auch niemand Sorgen bezüglich der Sicherheits machen, weil der belgische Innenminister Jan Jambon aufgrund einer parlamentarischen Anfrage erklärt hat, dass die Sicherheit des Reaktors in keinster Weise gefährdet ist... Man hätte ihn vielleicht befragen sollen, ob die Sicherheit der in der näheren Umgebung arbeitenden, wohnenden, lebenden Menschen gefährdet ist...

Mittwoch, 17. Mai 2017

Das Wettrennen um die Arktis

Gold, Platin, Chrom, Mangan, zehn Milliarden Tonnen Erdöl, 1.550 Trillionen Kubikmeter Erdgas und Trinkwasservorräte welche beinahe stündlich an Wert steigen führen dazu, dass immer mehr Nationen versuchen ihre „Besitzrechte“ an die Arktis anzumelden und einzufordern. Die fünf „Anrainer-Staaten“ namens Dänemark (Grönland), Kanada, Norwegen, Russland und die USA haben gemeinsam mit Finnland, Island und Schweden, 1996 in Ottawa (Kanada), den sogenannten Arktischen Rat, mit dem ständigen Sitz in Tromso (Norwegen) gegründet. Sinn und Zweck des Rates ist es nicht nur den Umwelt- und Klimaschutz in der Arktis sicherzustellen, sondern auch eine Interessenvermittlung zwischen der indigenen Bevölkerung und den Anrainer-Staaten zu schaffen.

Montag, 3. April 2017

Mit der Macht der Demokratie – Nein zum mineralischen Bergbau in El Salvador

Die 7,3 Millionen Einwohner von El Salvador jubeln über einen mutigen und weltweit einzigartigen Schritt ihrer Regierung. Als erster Staat unseres Planeten, haben sich am 29. März 2017, sämtliche Abgeordnete des Parlaments für ein Gesetz, zum Verbot mineralischen Bergbaus, innerhalb der eigenen Landesgrenzen ausgesprochen.