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Sonntag, 3. Oktober 2021
"Chile den Chilenen, Grenze dicht, Venezolaner raus"
Seit Anfang 2015 sind bis
Ende 2020, laut Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe, ca. 5,4 Millionen
Venezolaner aus ihrem Land geflüchtet. Es wird davon ausgegangen,
dass es bis Ende September 2021 bereits ca. sieben Millionen waren
und bis zum Ende des Jahres, sind sogar acht Millionen venezolanische
Flüchtlinge möglich. Die Mehrzahl der Migranten wird/wurde von
folgenden Ländern aufgenommen: Kolumbien etwa 30 %, Peru ca. 20 %
und Chile und Ecuador, jeweils etwa 10 %. Jene Migration, welche aus
Syrien und dem Irak einst Europa betroffen hat, führt nunmehr durch
die venezolanischen Migranten, in Südamerika zu Spannungen und
politischen Konflikten.
Donnerstag, 8. August 2019
Die EU und die Migration über das Mittelmeer
Dank
der ehemaligen Kapitänin der Sea-Watch 3, Carola Racketa, hat es die
vielleicht gefährlichste Migrationsroute der Welt – das Mittelmeer
– wieder in die in die Schlagzeilen geschafft. Vor
wenigen Tagen hat Carola Rackete den italienischen Innenminister
verklagt, weil (wie es in der Klage heißt), dieser auf
Twitter und Facebook eine „Botschaft des Hasses“ verbreite.
Carola Racketa galt bereits seit langer Zeit als Lieblingsfeindin des
Innenministers. Dummerweise wurde Racketa zwischenzeitlich zur
Heldin für all jene, welche die Rettung von Migranten auf hoher See
befürworten.
Dienstag, 23. Juli 2019
EU - Keine Einigung beim Treffen in Helsinki über die Verteilung der Migranten
Ohne
Einigung endete das Treffen der EU-Innenminister in Helsinki zu den
Fragen der Seenotrettung und in der Verteilungsfrage der Migranten.
Jedes Jahr versuchen die EU-Mitgliedsstaaten in dieser Frage zu einer
gemeinsamen Lösung zu kommen und jedes Jahr wird es schwieriger auch
nur einen klitzekleinen gemeinsamen Nenner zu finden. Polen
und Ungarn schließen es dezitiert aus, in ihrem Land Migranten
aufzunehmen. Italien und Malta haben ihrerseits die Häfen
geschlossen und sie erwarten sich durch diese Aktion, dass es
zukünftig weniger Menschen aus Afrika versuchen werden, ihr Glück
in Europa zu finden.
Freitag, 12. Juli 2019
Libyen – Haftar-Armee bombardiert Flüchtlingslager
Nein
es kann sich um kein Versehen handeln, dass hier ein Flüchtlingslager
angegriffen wurde und mindestens 44 Tote zu beklagen sind.
UN-Generalsekretär António Guterres hat den Luftangriff auf das
Lager mit afrikanischen Migranten nahe der libyschen Hauptstadt
Tripolis nicht nur scharf verurteilt sondern auch betont, dass die
Vereinten Nationen den Konfliktparteien die exakten Koordinaten des
Lagers übermittelt hätten und somit kein Versehen stattgefunden
haben kann. Es handelt sich also schlicht und ergreifend um ein
Kriegsversbrechen.
Montag, 8. Juli 2019
Carola Rackete – Heldin oder Verbrecherin?
Wer
im Mittelmeer Menschen vor dem Ertrinken rettet und diese nicht in
jenen Hafen bringt in dessen Land sie verfolgt, eingesperrt,
gefoltert oder/und getötet werden, ist in den Augen unzähliger,
empathieloser Menschen ein Verbrecher... Carola
Rackete, hat es als Kapitänin der Sea-Watch-3 am 12. Juni 2019
gewagt, 53 aus Libyen kommende Flüchtlinge, welche sich in Seenot
befanden, aus ihrer misslichen Lage zu befreien. 13 der 53 geretteten
Menschen, wurden von Italien, relativ schnell, aus medizinischen
Gründen aufgenommen. Für die restlichen 40 Personen verweigerte
Italien allerdings das Anfahren eines italienischen Hafens.
Mittwoch, 9. Januar 2019
Die nächste Migrantengruppe auf dem Weg in die USA
In Honduras haben sich diesmal 15.000
Menschen versammelt, um sich gemeinsam auf den Weg in die USA zu
begeben. Währenddessen harren bereits einige
tausend Menschen an der Grenze zwischen den USA und Mexiko, genau
genommen in Tijuana aus, um auf den Ausgang des wohl lange dauernden
Asylprozess zu warten, welcher in den meisten Fällen negativ
ausfallen wird.
Freitag, 23. November 2018
Der UN-Migrationspakt - wer ist schon ausgestiegen und wer überlegt noch
Der
rechtlich nicht bindende UN-Migrationspakt, soll bei einem
Gipfeltreffen in Marokko, am 10. und 11. Dezember angenommen werden. In
vielen Staaten gibt es, aufgrund des Textes, heftige Diskussionen. Die
UNO will, wie sie sich ausdrückt, „einen globalen Pakt für
sichere, geordnete und geregelte Migration“. Die „ungeregelten
Wanderbewegungen“ der letzten Jahre haben viel dazu beigetragen,
dass populistische und rechtsnationale Parteien, innerhalb der EU,
enorm an Bedeutung gewonnen haben.
Montag, 17. Juli 2017
Die Migranten leisten einen wertvollen Beitrag zur Entwicklungshilfe
Immer dann, wenn
davon gesprochen wird, dass in Afrika die Fluchtursachen bekämpft
werden sollen, sind die Regierungen aller Länder der Meinung, dass
man eine Partnerschaft eingehen und dem betroffenen Land helfen
müsse. Vor wenigen Jahren hat man dazu kurz und prägnant
Entwicklungshilfe gesagt. Warum in der letzten Zeit immer öfter
davon gesprochen wird die Fluchtursachen zu bekämpfen ist klar. Man
will der eigenen Bevölkerung vor Augen führen, dass man alles
mögliche unternimmt, damit keine weiteren Flüchtlinge ins Land
kommen. Kurz vor der Wahl ist dieses Ansinnen sowohl in Österreich
als auch in Deutschland sehr wichtig.
Mittwoch, 22. März 2017
Die neue Software zur Herkunftsbestimmung von Flüchtlingen
Ein immer wiederkehrendes Problem ist
die Tatsache, dass Flüchtlinge oftmals über keinerlei
Ausweispapiere verfügen. Es ist daher nicht einfach festzustellen,
ob sich die Person wirklich aus einem Kriegs- bzw. Krisengebiet
stammt oder dies lediglich behauptet wird, um sich bessere
Asylchancen auszurechnen. Zur Feststellung werden bisher
ausschließlich Dolmetscher eingesetzt. Sie sollen den Antragssteller aufgrund
seiner Sprachfärbung einer bestimmten Herkunftsregion zuzuordnen.
Mittwoch, 3. August 2016
Malmö – die Vorzeigestadt für misslungene Integration
In der drittgrößten
Stadt Schweden leben knapp mehr als 300.000 Menschen. Etwa 40 % der
Einwohner haben einen Migrationshintergrund. Im Stadtteil Rosengard
sind es 90 %. Ein Drittel der Bewohner Rosengards sind am Balkan, im
Irak, in Somalia und in Syrien geboren. Ethnische
Auseinandersetzungen führten dazu, dass eine Schule geschlossen
werden musste, weil die Sicherheit der Kinder nicht gewährleistet
werden konnte...
Mittwoch, 20. Juli 2016
Schweden – extreme Zunahme der sexuellen Übergriffe an Mädchen und Frauen durch Migranten
In Schweden gibt es gewaltige Probleme
durch die extrem hohe Zahl an minderjährigen, unbegleiteten
Migranten. Auf den Musikfestivals sind die Mädchen und Frauen nicht
mehr vor sexuellen Übergriffen sicher. Beim Musikfestival Bravalla
passierten fünf Vergewaltigungen und mindestens zwölf sexuelle
Übergriffe. Bei einem Stockholmer Musikfestival gab es gar 35
sexuelle Übergriffe. Davon betroffen waren Mädchen ab elf Jahren.
Was glaubt ihr hat die Polizei getan, um das weibliche Publikum zu
schützen? Sie haben Bändchen ausgeteilt! Bitte jetzt nicht lachen!
Sie haben allen Ernstes sogenannte „Rühr-mich-nicht-an“ Bändchen
ausgeteilt. Der Sinn und Zweck sollte angeblich sein, dass die Frauen
dadurch mental gestärkt werden...
Dienstag, 19. Januar 2016
Jordanien braucht dringend Hilfe bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik
Jordanien hat vor kurzem die Grenze zu
Syrien geschlossen. Als Grund gibt das Land Sicherheitsbedenken an.
Einige der Flüchtlinge kommen aus jenen Gebieten, welche von der
Terrororganisation Islamischer Staat (IS) kontrolliert werden. Am 17.
Jänner 2016 hatte der jordanische Regierungssprecher Mohammed
Momani erklärt, sein Land gehe davon aus, dass unter den
Flüchtlingen auch IS-Unterstützer zu finden seien. Die
Sicherheitsbedenken haben da natürlich für Jordanien
uneingeschränkte Priorität. Der Regierungssprecher wies auch auf
die enormen Kosten hin, welche aufgrund der Flüchtlingsaufnahme,
mittlerweile entstanden sind.
Freitag, 15. Januar 2016
Das zweitgrößte Massenquartier Österreichs für Flüchtlinge wird im Februar mitten im Wiener Wohngebiet eröffnet
Das neue
Flüchtlingsheim in der Ziedlergasse 21, welches mitten im
Wohngebiet errichtet wurde (auf der anderen Straßenseite befindet
sich ein Gemeindebau), ist laut der Wiener Stadträtin Sonja Wehsely
für 1.000 Schutzsuchende ausgelegt. Wer ein künstliches Slum
errichten will, der hat mit der Eröffnung dieses Massenquartiers
gute Chancen erfolgreich zu sein. Die unmittelbar davon betroffene
Bevölkerung traute ihren Augen und Ohren kaum als sie von der
Dimension dieses Notquartiers erfuhr.
Montag, 4. Januar 2016
Griechenland wirft der Türkei vor, den Zustrom an Flüchtlingen nicht zu reduzieren
Will die Türkei
den Flüchtlingsstrom nicht stoppen oder kann sie es ganz einfach
nicht? Fakt ist, dass laut griechischer Behörden, trotz des
schlechten Wetter täglich 4.000 Menschen über die Türkei nach
Griechenland gelangen. Das empfindet der griechische Vizeminister
Mouzalas (er ist auch für die Migration zuständig) als „nicht
normal“. Wenn der Zustrom aus der Türkei nicht gestoppt wird und
gleichzeitig auch die Rückführungen nicht klappen, dann wird 2016
wohl nicht nur für die
Griechen ein schwieriges Jahr.
Freitag, 9. Oktober 2015
Schickt Bayern bald Flüchtlinge mit dem Bus zurück nach Österreich?
Der
bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat sprichwörtlich die
Schnauze voll. Er fühlt sich in der Flüchtlingsproblematik von
allen Seiten in Stich gelassen. Bayern nimmt mehr Asylwerber auf, als
es die Quote in Deutschland verlangt und hat keine Lust mehr jene
Flüchtlinge welche von Österreich nach Deutschland durchgewunken
werden aufzunehmen. Es ist nachvollziehbar weil Österreich de facto
gegen das Dublin-Verfahren verstößt.
Montag, 5. Oktober 2015
Griechenland und die Türkei riegeln gemeinsam die Ägäis ab
Der
neue EU-Aktionsplan sieht folgendes vor: Griechenland und die Türkei
sollen gemeinsam vor der Ägäis patrouillieren. Die aufgegriffenen
Flüchtlinge sollen in insgesamt sechs neu zu errichtende Lager im
Staatsgebiet der Türkei gebracht werden. Bis zu zwei Millionen
Menschen sollen dort untergebracht werden können. Die EU
verpflichtet sich diese Unterbringungsmöglichkeiten mitzufinanzieren
und etwa 500.000 Flüchtlinge in Europa aufzunehmen.
Freitag, 2. Oktober 2015
Wie geht die EU in den nächsten Tagen und Wochen in der Flüchtlingsproblematik vor?
Die Flüchtlinge werden kurz
bevor der Winter beginnt verstärkt versuchen, nach Europa zu
gelangen. In der österreichischen Bundesregierung geht man derzeit
von etwa 375.000 Personen aus. Wenn man bedenkt, dass alleine im
September etwa 280.000 Personen über Österreich nach Deutschland
gekommen sind, so dürfte diese Zahl wohl eindeutig zu niedrig
angesetzt sein.
Donnerstag, 17. September 2015
Die Gründe der Migrantenflut
Der
Westen hat dank der NATO in diesen Regionen Kriege, Invasionen und
bestenfalls „nur“ Interventionen durchgeführt. Dabei wurden
Staaten zerstört und die Existenz vieler Menschen vernichtet. Wir,
jawohl wir sind es, welche die Heimat dieser Menschen durch diese
verantwortungslose Kriegspolitik vernichtet haben.
Das
bedeutet nichts anderes als, dass es ohne uns erst gar keine
Kriegsflüchtlinge geben würde...
Mittwoch, 2. September 2015
Die Flüchtlinge und Europa
Wer die Ursachen bekämpfen will, muss
diese erst einmal kennen. Dabei fällt einem sofort der Irakkrieg,
die Bombardierung von Libyen und die Destabilisierung von Syrien ein.
Wie immer beginnt es mit einem Ressourcenkrieg und wenn diese erst
einmal für die U.S.A. und Europa gesichert sind, dann hinterlässt
die amerikanische Armee jedes mal verbrannte Erde. Es entsteht ein
Machtvakuum und Verbrecherbanden wie die ISIS übernehmen die
Kontrolle.
Wo bleibt denn eine angemessene
Intervention gegen den Islamischen Staat? Wir brauchen eine
gemeinsame europäische Außenpolitik welche sich mit dem Nahen Osten
und Afrika beschäftigt. Am Ende wundern wir uns wieder warum sich
Millionen von Menschen auf der Flucht befinden. Schauen wir auf die
täglichen Gräuel welche sich im Jemen abspielen. Der Jemen hat 25
Millionen Einwohner. Aus Syrien sind bisher etwa fünf Millionen
Menschen geflüchtet (etwa 20 Millionen Einwohner).
Samstag, 29. August 2015
71 tote Flüchtlinge im Lkw in Österreich
Mein Beileid für alle Hinterbliebenen
der Opfer von skrupellosen Menschenhändlern, welche die Menschen nur
noch als Ware betrachten.
In einem Lkw wurden in einer
Pannenbucht zwischen Neusiedl und Parndorf 71 tote Flüchtlinge
gefunden. Ein Mitarbeiter der ASFINAG wurde auf den Lkw aufmerksam,
verständigte die Polizei und diese entdeckte sogleich die aus dem
Lkw tropfende Verwesungsflüssigkeit.
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