Archäolog*innen haben in der Panga ya Saidi Höhle in Kenia, die bisher älteste Grabstätte Afrikas entdeckt. Es handelt sich dabei, um ein Grab für ein etwa dreijähriges Kind. Es ist der Beweis dafür, dass der Homo sapiens bereits vor langer Zeit, ein soziales Wesen war. Das Kind wurde in einem flachen Grab, unter dem geschützten Felsüberhang einer Höhle, in gebückter Haltung, begraben. Es sieht so aus, als ob der Kopf auf einer weichen Unterlage gebettet war.
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Freitag, 7. Mai 2021
Donnerstag, 28. Mai 2020
Düstere Prognose für Afrika – WHO prophezeit 250 Millionen Corona-Infizierte
In einer Modellprognose geht die WHO davon aus, dass am
afrikanischen Kontinent
250 Millionen Menschen vom Corona-Virus infiziert
werden. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den
Afrikaner*innen um eine sehr junge Bevölkerung handelt, wird die
Sterblichkeitsrate deutlich unter jener von Asien, Europa und
Nordamerika sein.
Montag, 10. Dezember 2018
Die EU-Entwicklungshilfe für Afrika ist Zynismus pur
Im nächsten EU-Budget sind für die
Entwicklungshilfe neunzig Milliarden Euro veranschlagt. Ein
ordentlicher Batzen Geld und das sollte eigentlich
Begeisterungsstürme auslösen – tut es aber nicht. Schuld daran
sind die Steuerabkommen zwischen der EU und den Entwicklungsländern.
Donnerstag, 20. September 2018
China kauft den afrikanischen Kontinent
China ist der bedeutendste Handelspartner Afrikas. Der
chinesische Präsident Xi Jinping verkündete gleich zu Beginn des siebten
China-Afrika-Kooperationsforums, dass man die afrikanischen Länder mit
offenen Armen empfange und sie allesamt mitnimmt im chinesischen
Entwicklungs-Express. Bei der Aussage des Präsidenten ist unschwer
herauszulesen, dass es sich dabei, um keine Partnerschaft auf Augenhöhe
handelt. Vielmehr dürfen die Afrikaner im Entwicklungs-Express in den
hinteren Reihen Platz nehmen, während die Chinesen den Zug lenken...
Samstag, 13. Januar 2018
Ghanas Präsident Nana Akufo-Addo führt Emmanuel Macron vor
Anfang Dezember 2017 besuchte der
französische Präsident Emmanuel Macron den afrikanischen Staat
Ghana. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ghanischen
Präsidenten Nana Akufo-Addo erwartete er sich, wie bei solchen
Anlässen sonst üblich, ein gegenseitiges beweihräuchern und den
Austausch von Höflichkeitsfloskeln – daraus wurde allerdings
nichts...
Montag, 17. Juli 2017
Die Migranten leisten einen wertvollen Beitrag zur Entwicklungshilfe
Immer dann, wenn
davon gesprochen wird, dass in Afrika die Fluchtursachen bekämpft
werden sollen, sind die Regierungen aller Länder der Meinung, dass
man eine Partnerschaft eingehen und dem betroffenen Land helfen
müsse. Vor wenigen Jahren hat man dazu kurz und prägnant
Entwicklungshilfe gesagt. Warum in der letzten Zeit immer öfter
davon gesprochen wird die Fluchtursachen zu bekämpfen ist klar. Man
will der eigenen Bevölkerung vor Augen führen, dass man alles
mögliche unternimmt, damit keine weiteren Flüchtlinge ins Land
kommen. Kurz vor der Wahl ist dieses Ansinnen sowohl in Österreich
als auch in Deutschland sehr wichtig.
Dienstag, 7. Februar 2017
Das 28. Gipfeltreffen der Afrikanischen Union mit allen seinen Eigenheiten
Am 30. und 31.
Jänner 2017 fand der 28. Staatsgipfel der Afrikanischen Union (AU)
in Addis Abeba (Äthiopien) statt. Bei diesem Treffen ist Marokko
nach 33 Jahren wieder in den Kreis der Union aufgenommen worden.
Reibungslos ist dies allerdings nicht geschehen. Immerhin haben bei
der Abstimmung „lediglich“ 39 von 54 Staaten der Wiederaufnahme
Marokkos zugestimmt. Der Grund dafür, dass einige Staaten den
Marokkanern die Wiederaufnahme verweigern wollten, ist die Tatsache,
dass Marokko die Demokratische Arabische Republik Sahara (DARS) noch
immer nicht anerkennt. Welche Staaten weltweit die DARS als
eigenständigen Staat anerkennen liegt derzeit zwischen 50 und 80
Staaten. Die Länder wechseln ihre diesbezügliche Meinung sehr
schnell und oft...
Dienstag, 24. Mai 2016
Das weltweit größte Flüchtlings- oder ist es doch ein Terrorausbildungslager schließt
In
Kenia steht seit 1991 im Ort Dadaab (bedeutet übersetzt „Steiniges,
hartes Gelände“) das weltweit größte Flüchtlingslager. Bis zu
650.000 Menschen wurden dort zu den „Spitzenzeiten“
untergebracht. Das
Lager entspricht wohl eher einer Stadt als einer klassischen
Flüchtlingsunterkunft. Es gibt dort Häuser,
Geschäfte, mehrere Kinos, Fußball-Ligen, Hotels... Womit dort
Handel betrieben wird? Na mit jenen Gütern, welche von den
Hilfsorganisationen verteilt werden! Man kann in dieser „Stadt“
von Autoersatzteilen bis zur Waffe alles käuflich erwerben.
Sonntag, 26. April 2015
Die Textilindustrie will vermehrt in Subsahara-Afrika produzieren
Für eine internationale Studie
namens "Sourcing in a volatile world – the East Africa
opportunity" befragte McKinsey &Company jene
führenden Einkaufschefs von Bekleidungsunternehmen, welche für rund
70 Mrd. US-Dollar Einkaufsvolumen verantwortlich sind.
Die Staaten aus Subsahara-Afrika (das sind jene 49 afrikanischen Staaten welche sich südlich der Sahara befinden), werden von den Einkaufsverantwortlichen in Europa und den USA als kommende Beschaffungsorte genannt. Die Textilunternehmen sind sehr stark an dieses Gebiet als Sourcing-Region interessiert. Für 40 % der Einkaufsverantwortlichen sind der Meinung, dass Subsahara-Afrika in den nächsten fünf Jahren für die Textilbranche an Bedeutung gewinnen wird. Bei der letzten derartigen Befragung im Jahre 2013 waren 24 % der Einkaufschefs von dieser Ansicht überzeugt.
Die Staaten aus Subsahara-Afrika (das sind jene 49 afrikanischen Staaten welche sich südlich der Sahara befinden), werden von den Einkaufsverantwortlichen in Europa und den USA als kommende Beschaffungsorte genannt. Die Textilunternehmen sind sehr stark an dieses Gebiet als Sourcing-Region interessiert. Für 40 % der Einkaufsverantwortlichen sind der Meinung, dass Subsahara-Afrika in den nächsten fünf Jahren für die Textilbranche an Bedeutung gewinnen wird. Bei der letzten derartigen Befragung im Jahre 2013 waren 24 % der Einkaufschefs von dieser Ansicht überzeugt.
Donnerstag, 23. April 2015
Afrika – Migranten und das Bildungsproblem
Wir hören aus den
Medien zumeist nur von jenen Migranten aus Afrika welche unbedingt nach
Europa kommen wollen. Die Bootsflüchtlinge stellen im Verhältnis zur
Gesamtmigration der Afrikaner lediglich 2 bis 3 % dar. Fast alle
Migranten versuchen ihr Glück am eigenen Kontinent und dann am liebsten
in Südafrika, Angola, Gabun oder der Elfenbeinküste. Einige dieser
Staaten verdanken ihr schnelles Wachstum großen Ölvorkommen. Südafrika
und die Elfenbeinküste verfügen hingegen über eine große industrielle
Basis.
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