Marokkanische Soldaten sind am 13. November in die Pufferzone der Vereinten Nationen, in der Nähe von Guerguerat eingedrungen, welche das von Rabat aus kontrollierte Gebiet der Westsahara, von der sogenannten „befreiten Zone“ trennt. Diese Zone wird von der Polisario-Front kontrolliert und verstößt gegen den Waffenstillstand, welcher 1991 ausgesprochen wurde. Nachdem die marokkanischen Soldaten in diese Pufferzone eingedrungen sind, hat die Polisario-Front den „Kriegszustand“ ausgerufen und gleichzeitig davor gewarnt, dass es wohl tausende Freiwillige geben würde, welche zum Kampf in der Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS) bereit sind. Die UNO forderte, nachdem es die ersten Schießereien gegeben hat, sowohl Rabat als auch die Polisario-Front, zur Einhaltung des Waffenstillstands auf.