Posts mit dem Label Menschenrechte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Menschenrechte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 15. Dezember 2021
Goldabbau verursacht Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden
Jedes Jahr werden ungefähr 3.300
Tonnen Gold abgebaut. 2020 wurden in China ca. 380 Tonnen, in
Australien 320 Tonnen, Russland 300 Tonnen, USA 190 Tonnen, Kanada
170 Tonnen, Ghana 140 Tonnen… abgebaut. Für die Herstellung von
Schmuck und Uhren werden unglaubliche 49 % des abgebauten Goldes
verwendet. 29 % des geschürften Goldes dient der Anlage, 15 % werden
weltweit von den Zentralbanken erworben und 7 % werden für
technische Zwecke genutzt. In der Schweiz werden 50 – 70 % des
Goldes veredelt.
Sonntag, 27. September 2020
Die iranisch-kurdische Frauenrechtlerin Zeynab Jalalian befindet sich seit 2008 in Haft
Am 10. März 2008 wurde Jalalian von den iranischen Behörden verhaftet. Sie wurde immer wieder gefoltert und wurde zudem acht Monate in Einzelhaft gehalten. Derzeit befindet sich Zeynab Jalalian im Khoy-Gefängnis in der iransichen Provinz West-Aserbaidschan. Seit dem 22. Juni 2020 ist Zeynab Jalalian im Hungerstreik.
Labels:
Iran,
Menschenrechte
Standort:
Wien, Österreich
Montag, 25. November 2019
China – jeder sechste Uigure lebt in einem Gefangenenlager
Freitag, 28. Juni 2019
Die EU versucht Kolumbiens Aktivisten zu schützen
Zwischen
Jänner 2016 und Februar 2019 wurden in Kolumbien 462 Sozial- und Menschenrechtsaktivisten ermordet. Die EU hat deshalb die Initiative
Defendamos la Vida (Verteidigen wir das Leben) gestartet. Das Ziel
ist es die Lage in Kolumbien sichtbarer zu machen und die sozialen
Führer und Menschenrechtsaktivisten gegen die immense Zunahme von
Gewaltverbrechen und Morde zu schützen. Es ist geplant, dass die
Betroffenen von den Institutionen und Botschaften der EU-Länder
begleitet (geschützt) werden.
Mittwoch, 12. Dezember 2018
Pakistan – die Sorge um die Familie von Asia Bibi
Bestimmt haben einige von euch davon
gehört, dass die pakistanische Feldarbeiterin Asia Bibi, angeblich
gegen das Blasphemie-Gesetz verstoßen hat (Gottes-lästerung gegen
den Propheten Mohammed), und dafür am 8. November 2010 von einem
Gericht in Nanka, als erste Frau Pakistans, zum Tode verurteilt
wurde.
Mittwoch, 22. August 2018
USA – noch immer sind 700 minderjährige Migranten nicht bei ihrer Familie
Die Aufregung war groß als ich am 13.
Juni 2018 (sechs Tage bevor sämtliche andere österreichische
Medien davon berichteten) in meinem Blog über die moralische
Bankrotterklärung der USA geschrieben habe. Kaum jemand wollte mir glauben, dass
vierjährige Kinder von ihren Eltern getrennt und in Lager „gehalten“
werden, welche US-Senator Jeff Merkley an einen Hundezwinger
erinnerten.
Dienstag, 21. August 2018
Die neue UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet
Die Generalversammlung der Vereinten
Nationen hat am 10. August 2018, zwei Tage nach der
Ernennung des UNO-Generalsekretärs Antonio Guterres, Michele
Bachelet, zur Nachfolgerin von Seid al-Hussein, für das Amt des
Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte, ernannt. Michelle Bachelet war die erste Frau,
welche in Chile das Präsidentschaftsamt inne hatte. Sie führte dieses Amt erstmals von
2006 bis 2010 und danach noch einmal von 2014 bis 2018 aus. Bis zum
heutigen Tag gilt sie, als eine der einflussreichsten Politiker
Lateinamerikas.
Dienstag, 25. April 2017
Die Konferenz der Völker für eine Welt ohne Mauern und für universelle Staatsbürgerschaft
Am 20. und 21. Juni 2017
findet in Bolivien, Tiquipava, auf Betreiben des bolivianischen
Präsidenten Evo Morales, ein weltweites Treffen zum Thema
Flüchtlinge und Migration statt. Für den Präsidenten sind nicht
nur die Militärinterventionen sondern auch die globale Ungleichheit
die
Hauptgründe für die gewaltigen Flüchtlingsströme.
Morales formulierte es folgendermaßen: „Es ist inakzeptabel,
dass wir Mauern gegen Einwanderer haben, gegen Latinos und
Flüchtlinge, aber keine Mauern gegen Militärinterventionen und die
Plünderung unserer natürlichen Ressourcen".
Samstag, 25. Februar 2017
Regimekritiker nach 18 Jahren Haft entlassen
In Usbekistan wurde einer der wohl weltweit am
längsten inhaftierte Regimekritiker, der mittlerweile 62-jährige
Journalist Muhammad Bekschanow, nach seiner 18-jährigen Haft
entlassen. Auf Facebook schrieb seine Tochter, dass sie einerseits
glücklich über seine Freilassung und andererseits wütend über die
verlorenen 18 Jahre seines Lebens sei...
Montag, 27. Juni 2016
Der Mord an Berta Cáceres – Existiert beim Militär eine Todesliste?
Ein ehemaliger Soldat (Pseudonym
Rodrigo Cruz) der Spezialeinheit Xatruch hat ausgesagt, dass die
honduranische Menschenrechtsaktivistin vom Militär ermordet wurde.
Laut seiner Aussage existieren nämlich Listen, auf welchen die Fotos
und Namen von dutzenden Menschenrechtsaktivisten zu sehen und lesen
sind. All diese Personen sollten nämlich ermordet werden. Eine
derartige Liste existiere, seinen Aussagen nach, übrigens auch bei
der Militärpolizei namens „Fusina!“.
Dienstag, 5. April 2016
Der einzige Zeuge des Mordes an Berta Cáceres ist endlich in Sicherheit
Amnesty International hat
es geschafft und Gustavo Castro Soto in seine Heimat Mexiko
zurückgebracht. Er war der einzige Zeuge des Mordes an die Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres, in der Nacht vom 2. auf den
3. März 2016. Der bekannte Umweltaktivist Soto wurde insgesamt 24
Tage lang von der Polizei in der Stadt La Esperanze festgehalten und
immer wieder verhört. Er selbst wurde beim Mordanschlag auf Berta
Cáceres verletzt und seither von der hiesigen Polizei unter Druck
gesetzt, um einen Täter aus dem Umfeld der indigenen Organisation
COPINH zu präsentieren. Also genau aus jener Organisation, welche
von Cáceres bis zu ihrem gewaltsamen Tod geleitet wurde.
Freitag, 18. März 2016
In Honduras wurde das nächste Mitglied der Indigenen-Organisation COPINH ermordet
Vor wenigen Tagen berichtete ich davon,
dass in Honduras die weltbekannte Menschenrechtsaktivisten Berta
Cáceres ermordet wurde. Die Indigenen-Organisation COPINH hat zwölf
Tage später bereits das nächste Opfer zu beklagen. Nelson Garcia
wurde von Unbekannten, unweit jener Stelle erschossen, wo gerade eine
Zwangsräumung von 150 Familien stattfand. Drei Frauen hatten mit
gefälschten Eigentumsurkunden den Besitz der Ländereien
beansprucht. Ein Großaufgebot der Polizei „half“ bei der Räumung
und behauptete, dass der Mord
an Nelson Garcia in keinem Zusammenhang mit seiner Tätigkeit bei
der Indigenen-Organisation COPINH steht. Es ist also stets ein
Zufall, dass die Aktivisten von COPINH der Reihe nach umgebracht
werden...
Donnerstag, 25. Februar 2016
Wo Gefangene an Schweine verfüttert werden...
Der Fall erinnert
an Hannibal Lecter, ist jedoch bittere Realität. In einem
kolumbianischen Gefängnis in Modelo, sind in den Jahren 1999 bis
2001 etwa einhundert Menschen verschwunden. Dabei handelt es sich
nicht nur um Gefangene, sondern auch um deren Besucher. Ein
ehemaliges Mitglied der Paramilitärs hat umfangreiche Details zu den
schrecklichen Vorkommnissen von damals berichtet. Die Verschwundenen
sollten demnach ermordet, zerkleinert und letztlich an die Schweine
verfüttert worden sein.
Donnerstag, 5. November 2015
Amnesty International veröffentlicht einen Bericht, wonach 65.000 Menschen vom syrischen Regime verschleppt wurden
Laut der Menschenrechtsorganisation
Amnesty International hat das syrische Regime seit 2011, nicht
weniger als 65.000 Menschen verschleppt. Philip Luther, zuständig
für den Amnesty Bereich im Nahen Osten und Nordafrika, erklärt, das
mit der Verschleppung der Menschen jeglicher Widerstand gegen den
Machthaber Assad unterdrückt werden soll. Bevorzugte Opfer sind
Ärzte, humanitäre Helfer, Journalisten, Menschenrechtler und
Oppositionelle.
Montag, 19. Oktober 2015
Mexiko – Das nackte Grauen im Bereich der Menschenrechte
Donnerstag, 25. Juni 2015
Samstag, 30. Mai 2015
Kolumbien – BP wird von einem Gewerkschafter vor Gericht gezerrt
In
Großbritanien hat am 29. Mai 2015 ein bemerkenswerter Prozess
begonnen. Gilberto Edgar Torres, ein ehemaliger Aktivist der
kolumbianischen Erdölarbeitergewerkschaft USO hat BP vor ein Gericht
gebracht und zur Entrichtung von Schadenersatz verklagt. Er wirft dem
Erdöl Riesen eine Verwicklung in seine Entführung und Folterung
vor. In Casanare wurde er im Februar 2002 von Paramilitärs entführt
und gefoltert. Nachdem die USO in einen wochenlangen Streik getreten
ist, wurde er nicht zuletzt auch dank des massiven internationalen
Drucks nach 42 Tagen freigelassen. Zum ersten Mal klagt also ein
Gewerkschafter die Ölriesen BP, wegen
Menschenrechtsverletzungen.
Donnerstag, 7. Mai 2015
Frankreich schränkt die bürgerlichen Rechte drastisch ein
Am Dienstag, den 5. Mai
2015 hat die französische Nationalversammlung die bürgerlichen
Rechte in den Müll geworfen. Die Bürger dürfen zukünftig nahezu
ohne richterliche Kontrolle überwacht werden.
Was wird alles erlaubt?
Was wird alles erlaubt?
Montag, 27. April 2015
Im Jahre 2014 wurden weltweit 116 Umweltaktivisten ermordet
Aus einem Bericht mit dem
Titel „How many more?“ der NGO namens Global Witness geht hervor,
dass im vergangenen Jahr 116 Umweltaktivisten ermordet wurden. Das
ist sogar deutlich mehr als die Zahl der getöteten Journalisten.
Jene Menschen welche sich zum Wohle der Umwelt und daraus
logischerweise folgernd auch für uns Menschen einsetzen, werden
gerade in Mittel- und Südamerika auch sehr häufig als Terroristen
oder Feinde des Staates bezeichnet.
Dienstag, 21. April 2015
Sieben Jahre Haft für die chinesische Enthüllungsjournalistin Gao Yu
Die
einundsiebzigjährige Chinesin Gao Yu, von der UNESCO einst als
"Grande Dame des freiheitlichen Journalismus"
ausgezeichnet, muss wegen „Verrats von Staatsgeheimnissen“ sieben
Jahre in Haft. Die Staatsanwaltschaft warf ihr vor das „ZK-Dokument
Nr. 9“ den ausländischen Medien zugespielt zu haben. Das Gericht
war derselben Ansicht. Dazu muss man wissen, dass ZK-Beschlüsse
grundsätzlich geheim sind.
Das „ZK-Dokument 9“ zeigt, wie Chinas neue Führung den liberalen Denkern den Kampf erklärt. An den Universitäten, soll es zukünftig folgende Tabus geben. Sie dürfen keine westlichen Werte propagieren, und sich mit der Pressefreiheit, Zivilgesellschaft, Unabhängigkeit der Justiz, Bürgerrechte, oder den historischen Fehlern und Verbrechen unter der Parteiherrschaft kritisch auseinandersetzen.
Das „ZK-Dokument 9“ zeigt, wie Chinas neue Führung den liberalen Denkern den Kampf erklärt. An den Universitäten, soll es zukünftig folgende Tabus geben. Sie dürfen keine westlichen Werte propagieren, und sich mit der Pressefreiheit, Zivilgesellschaft, Unabhängigkeit der Justiz, Bürgerrechte, oder den historischen Fehlern und Verbrechen unter der Parteiherrschaft kritisch auseinandersetzen.
Abonnieren
Posts (Atom)