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Donnerstag, 4. August 2022

Mercosur Gipfel mit aufgeheizter Stimmung

Der Mercosur Gipfel 2022, welcher in diesem Jahr in Paraguay stattfindet, ist von Zwistigkeiten zwischen den Mitgliedsländern geprägt. Der chilenische Präsident Gabriel Boric hat gleich einmal seine Teilnahme abgesagt Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat schillernde Ankündigungen getätigt und Uruguay will unter allen Umständen, Verhandlungen mit China, zum Zwecke der Errichtung eines Freihandelsabkommen durchführen.

Freitag, 10. Juni 2022

Welchen Einfluss hat die EU-Autoindustrie auf das EU-Mercosur Abkommen?

Die neue Studie „Mobilitätswende ausgebremst“ zeigt auf, dass die EU-Autoindustrie ein erhebliches und auch erfolgreiches Lobbying, in den Verhandlungen zwischen der EU und dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur betreibt. Diese Studie wurde übrigens in Zusammenarbeit der katholischen Kirche Misereor , der Deutschen Umwelthilfe, Greenpeace Deutschland, PowerShift, Attac Deutschland, Attac Österreich und dem Netzwerk Gerechter Welthandel herausgegeben.

Donnerstag, 25. März 2021

Enorme Ablehnung für das EU-Mercosur Projekt

Ob es das schon jemals gegeben hat? Gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur, haben sich am 15. März 2021, mehr als 450 soziale Organisationen aus Europa und Lateinamerika ausgesprochen und sich zum Bündnis „Stop EU-Mercosur“ vereint. Im Falle eines Vertragsabschlusses, würde es vor allem für die lokale Bevölkerung, schwerwiegende Konsequenzen geben.

Mittwoch, 27. Januar 2021

Das EU-Mercosur-Abkommen soll im ersten Halbjahr 2021 besiegelt werden

Portugal hat seit Beginn des Jahres die EU-Ratspräsidentschaft inne und hat es sich zum Ziel gesetzt, dass das Handelsabkommen, während seiner Ratszeit, erfolgreich zum Abschluss kommt. Diese Nachricht verkündete der portugieschische Außenminister Antonio Santos Silva bei einer Online-Pressekonferenz. "Portugal ist der Ansicht, dass Handel und Handelsabkommen aktuell der beste Weg sind, um die Beziehung zwischen Europa und Lateinamerika zu verbessern", so der Außenminister.

Donnerstag, 14. Mai 2020

Argentinien – Mercosur und der Schuldenberg

Die Verhandlungen von Mercosur mit der Europäischen Union sind beendet, aber es fehlt noch die Ratifizierung durch die einzelnen Mitgliedsstaaten. Wie es aussieht, würde dieses Mercosur-Bündnis, das letzte für längere Zeit bleiben. Gespräche mit Kanada, Südkorea, Singapur und dem Libanon stehen vor dem Aus, weil sich Argentinien aus den laufenden Verhandlungen zurückzieht. Präsident Alberto Fernández begründet das Vorgehen damit, dass es in der derzeitigen, wirtschaftlich prekären Lage verantwortungslos sei weitere Freihandelsabkommen abzuschließen, welche für die eigene Wirtschaft wohl „tödlich“ wären.

Donnerstag, 11. Juli 2019

Wird das EU-Mercosur Freihandelsabkommen tatsächlich von den Parlamenten ratefiziert?

Die Gewerkschaftskoordination namens Cono Sur hat das eben erst unter-zeichnete Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Ländern als Todesurteil für die eigene Industrie bezeichnet. Cono Sur setzt sich aus insgesamt zwanzig Gewerkschaften folgender Länder zusammen: Argentinien, Brasilien, Chile, Bolivien, Paraguay und Uruguay. Auf dem G20-GIPFEL in Osaka, haben die Vertreter der EU und die Präsidenten von Argentinien und Brasilien, nach mehr als zwanzig Jahren Ver-handlungsdauer, den Abschluss des Freihandelsabkommens verkündet, welches Auswirkungen für etwa 780 Millionen Menschen hat. Die EU wird von den Mercosur-Ländern hauptsächlich Getränke, Nahrungsmittel und Tabak zugeschickt bekommen. Im Gegensatz dazu erhalten die Mercosur-Länder vor allem Maschinen, Transportausrüstungen, Chemikalien und pharmazeutische Produkte.

Samstag, 7. Juli 2018

Das Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten

In der Hauptstadt von Paraguay (Asuncion) sind beim 52. Gipfeltreffen der Mercosur-Staaten, die Regierungschefs der Mitgliedsstaaten zusammengetroffen, um über die internationalen Handelsbeziehungen des südamerikanischen Staatenblocks zu beraten. Der zentrale Mittelpunkt der Gespräche waren die Verhandlungen mit der EU.

Der Vorsitz der Mercosur-Staaten wechselt halbjährlich und so wird ab dem 1. Juli 2018, Uruguay die Amtsgeschäfte innehaben. Gleichzeitig wird in der EU, Österreich den Vorsitz übernehmen.

Freitag, 9. März 2018

Der Widerstand gegen Mercosur wächst

Die Verhandlungen mit dem südamerikanischen Markt namens Mercosur laufen auf Hochtouren. Neunzehn Jahre haben diese bisher gedauert und nun dürften sie kurz vor dem Abschluss stehen. Noch in diesem Monat soll das Freihandelsabkommen mit Mercosur (bestehend aus den Vollmitgliedern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) unterschriftsreif sein. Die größten Differenzen gab es bis zuletzt bei den Agrarimporten und im Automobilsektor.

Freitag, 9. Februar 2018

Die Annäherung zwischen der EU und den Mercosur-Staaten

Lediglich zwanzig Jahre sind seit dem Beginn der Verhandlungen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur vergangen, bis es nun zu den Abschlussverhandlungen kommen könnte. In den nächsten Wochen muss es allerdings klappen, weil im Oktober dieses Jahres wird in Brasilien gewählt und es ist nicht sicher, ob die neu gewählte Regierung dem Handel mit Brüssel auch so offen gegenübersteht. Jetzt oder nie, heißt die Devise in den Verhandlungsgesprächen.

Donnerstag, 30. März 2017

Ring frei zur 27. Verhandlungsrunde über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Mitgliedstaaten

In Buenos Aires haben sich die Vertreter der EU und der Mercosur-Mitgliedstaaten zusammengefunden, um weitere Schritte für ein Freihandelsabkommen zu tätigen. Die derzeit am heftigsten kritisierten Punkte sind für die EU, dass man unbedingt eine Gleichberechtigung für europäische Firmen bei öffentlichen Ausschreibungen in den Mercosur-Ländern wünsche und Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay wiederum haben ein großes Problem damit, dass es in Europa so exorbitant hohe Agrarsubventionen gibt.

Freitag, 10. Februar 2017

Die Mercosur Staaten forcieren den Freihandel mit der EU und den EFTA Staaten

Die Dynamik der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen vieler Länder hat dank des US-Präsidentschaftsantritts von Donald Trump stark zugenommen. Der neue US-Präsident ist für viele Nationen der Weckruf gewesen, sich nicht noch mehr von den USA abhängig zu machen, sondern eigene Wege zu gehen.