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Dienstag, 20. September 2022

Endet die Eiszeit zwischen Bolivien und Chile?

Nach 48 Jahren der diplomatischen Eiszeit zwischen Bolivien und Chile, streben die beiden Länder nunmehr eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen an. Ja, es gibt weiterhin Spannungen und Konflikte zwischen den beiden Ländern. Einer führt sogar so weit, dass der Internationale Gerichtshof in Den Haag einen Grenzstreit klären muss. Allen Hindernissen zum Trotz, wollen Bolivien und Chile an bilateralen Projekten arbeiten.

Freitag, 23. Oktober 2020

Die Bewegung zum Sozialismus gewinnt die Wahlen in Bolivien

Die Bewegung zum Sozialismus (Movimiento al Socialismo, MAS) hat die Wahlen in Bolivien gewonnen. Nach Auszählung von 81 % der abgegebenen Stimmen hat MAS mit 53,49 % die Nase ganz klar vorne. Die Comunidad Ciudadana (CC) hält bei 29,62 % und Creemos bei 14,78 %. Zum Glück sind die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, ohne große Zwischenfälle verlaufen. Die amtierende Interimspräsidentin Jeanine Anez hat MAS-Kandidat Arce, auf Twitter, bereits zum Wahlsieg gratuliert.

Dienstag, 21. April 2020

Die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in Bolivien

In einem Erlass der De-Facto-Regierung unter der Interimspräsidentin Jeanine Anez, wurde nicht nur eine Verlängerung der Quarantäne bis zum 15. April verfügt, sondern auch, dass gegen Personen, die zum Verstoß gegen dieses Dekret aufrufen, falsche Informationen verbreiten oder zur Verunsicherung der Bevölkerung beitragen, Anzeige wegen Verbrechen gegen die öffentliche Gesundheit zu erstatten sind. Es drohen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren.

Dienstag, 14. Januar 2020

Bolivien – neue Beweise für Putsch gegen Morales?

Die bolivianische de-facto-Präsidentin Jeanine Anez hat die mexikanische Botschafterin Teresa Mercado, die spanische Geschäftsträgerin Cristina Borreguero und den spanischen Konsul Alvaro Fernandez dazu aufgefordert binnen 72 Stunden das Land zu verlassen. Spanien wies umgehend drei bolivianische Diplomaten aus und die mexikanische Regierung forderte seine Botschafterin auf, zum Schutz ihrer eigenen Sicherheit, Bolivien sofort zu verlassen und nach Mexiko zu kommen.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Bolivien – Wahlmanipulation ja oder nein

Am 4. Dezember hat die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einen Bericht zu den am 20. Oktober abgehaltenen Präsidentschaftswahlen in Bolivien veröffentlicht, wonach es bei der Wahl zu gezielten Manipulationen gekommen sei. Mit diesem Satz könnte man nun das Thema abhaken und für erledigt erklären – so einfach ist das allerdings nicht für jemanden, der Interesse daran hat, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

Dienstag, 26. November 2019

BRENNPUNKT BOLIVIEN

Lediglich acht Stunden nachdem Evo Morales für Bolivien Neuwahlen angekündigt hat, ist er als Staatspräsident zurückgetreten. Davor legten bereits zahlreiche Gouverneure, Bürgermeister, Abgeordnete und Senatoren seiner Partei ihre Ämter zurück und das Militär hat Morales zum Rücktritt aufgefordert. Zitat Evo Morales: „Ich trete zurück, damit unsere Brüder in politischen Posten nicht weiter verfolgt werden. Ich bedaure diesen Putsch sehr. Ich möchte euch sagen, Brüder und Schwestern, der Kampf endet hier nicht. Wir werden diesen Kampf für Gleichberechtigung in Frieden fortsetzen"

Montag, 28. Oktober 2019

Evo Morales bleibt auch 2020 der Präsident von Bolivien

Der alte und neue Präsident Boliviens heißt zum vierten Mal in Folge Evo Morales. Der Kandidat der Bewegung zum Sozialismus erreichte 46,97% der Stimmen und sein härtester Kontrahent, Carlos Mesa vom Bündnis Bürgergemeinschaft konnte 36,59% der Wählerstimmen auf sich vereinen. Es hat zwar keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erringen können, aber weil Evo Morales mehr als 40% erhielt und er gleichzeitig auf seinen stärksten Gegner einen Vorsprung von mehr als 10% hat, ist auch keine Stichwahl zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten notwendig.
Es nützt Carlos Mesa nichts, dass er sehr schnell von einem gigantischen Wahlbetrug sprach und die Wahlergebnisse nicht anerkennen wolle, weil dieses bereits offiziell vom Wahlgericht bestätigt wurde.

Montag, 28. Januar 2019

Bolivien - die kostenlose Gesundheitsversorgung

Präsident Morales und die Ärzte des Landes befinden sich im Clinch. Warum? Der bolivianische Staatschef hat für die Zukunft, eine kostenlose Gesundheitsversorgung für die gesamte Bevölkerung Boliviens geplant. Von diesem Plan sollen vor allem jene fünf Millionen Menschen profitieren, welche bisher nicht versichert sind. Der Staat ist dafür bereit, tief in die Tasche zu greifen und 200 Millionen US-Dollar zu investieren.

Donnerstag, 1. November 2018

Bolivien - das höchste Wirtschaftswachstum Südamerikas

Voller Stolz präsentierte der bolivianische Präsident Evo Morales die Zahlen der Weltbank. Diese bescheinigte Bolivien für das Jahr 2018 ein Wirtschaftswachstum von 4,5 %. Morales betonte seinerseits, wie wichtig es sei, die Regierungspolitik eines sozialen, ökonomischen Modells und der Nutzbarmachung der natürlichen Ressourcen zugunsten der Entwicklung der bolivianischen Gesellschaft und der künftigen Generationen weiter fortzuführen.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Bolivien – ein Vorbild im Bereich der Energiegewinnung

Präsident Evo Morales und der Vizepräsident Alvaro Garcia Linera, haben gemeinsam, die größte Photovoltaikanlage von Bolivien eingeweiht. In Uyuni im Departament Potosi, befindet sich diese Solaranlage, welche auf einer Fläche von 105 Hektar, 196.952 Solarmodule Platz finden und monatlich 60 Megawatt produziert werden.

Mittwoch, 12. September 2018

Argentinien und Bolivien befinden sich im Clinch

Der bolivianische Präsident Morales, wirft der argentinischen Regierung vor, in der Grenzstadt La Quiaca, eine Militärbasis errichten zu wollen.

Was war geschehen? 

Ja es stimmt, dass es in der Grenzstadt La Quiaca eine erhöhte Militärpräsenz gibt. Der Grund sei allerdings, dass man eine Operation zur Stärkung der inneren Sicherheit durchführen wolle, welche der Bekämpfung des Menschen- und des Drogenhandels dienen solle. Die Operation Nordintegration begann am 17. August und soll entlang der Nordgrenze Argentiniens bis nach Puerto Iguazú führen. Die dort ansässigen, regionalen Sicherheitskräfte wurden bereits mit 500 Soldaten unterstützt und deren Anzahl soll bis zum Ende des Jahres auf 3.000 Soldaten ansteigen. Beim Start der Operation war auch Präsident Macri anwesend.

Samstag, 24. Juni 2017

Die „Weltkonferenz der Völker“ zum Thema Flüchtlinge und Migration

Am 20. und 21. Juni 2017 hat in Tiquipaya (Bolivien) der dritte Völkergipfel stattgefunden. Etwa 4.000 Delegierte aus 43 Ländern, tauschten ihre Ansichten zum Thema Flüchtlinge und Migration aus. Papst Franziskus schickte ebenso einen Gesandten zu jenem Treffen, welches unter dem Motto „Für eine Welt ohne Mauern, hin zur universellen Staatsbürgerschaft“ stand.

Dienstag, 25. April 2017

Die Konferenz der Völker für eine Welt ohne Mauern und für universelle Staatsbürgerschaft

Am 20. und 21. Juni 2017 findet in Bolivien, Tiquipava, auf Betreiben des bolivianischen Präsidenten Evo Morales, ein weltweites Treffen zum Thema Flüchtlinge und Migration statt. Für den Präsidenten sind nicht nur die Militärinterventionen sondern auch die globale Ungleichheit die Hauptgründe für die gewaltigen Flüchtlingsströme. Morales formulierte es folgendermaßen: „Es ist inakzeptabel, dass wir Mauern gegen Einwanderer haben, gegen Latinos und Flüchtlinge, aber keine Mauern gegen Militärinterventionen und die Plünderung unserer natürlichen Ressourcen".

Dienstag, 12. Juli 2016

Bolivien wird ab 2017 im UN-Sicherheitsrat vertreten sein und der USA graut davor

Der UN-Sicherheitsrat besteht aus den fünf ständigen Mitgliedern: China, Frankreich, Russland (genau genommen die Russische Föderation), Großbritannien und die USA. Alle zwei Jahre wechseln sich zusätzliche fünf andere Staaten ab. Derzeit handelt es sich dabei um: Ägypten, Japan, Senegal, Ukraine und Uruguay. Ab 2017 wird es für die USA lustig werden. 2017 kommen nämlich: Äthiopien, Kasachstan, Schweden und Bolivien dazu. Aufgrund eines Patts teilen sich die Niederlande und Italien ihren Sitz im UN-Sicherheitsrat, indem jedes Land ein Jahr in Anspruch nimmt. Warum es für die USA lustig wird? Weil Bolivien eine Menge Zündstoff betreffend der USA zur Tagesordnung bringen will und das wird den USA aber gar nicht schmecken.