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Dienstag, 1. Februar 2022

Mineralölkonzern übernimmt keine Verantwortung für die Umweltkatastrophe

In Peru gibt es landesweite Proteste gegen den spanischen Mineralölkonzern Repsol. Der Hintergrund dazu ist die Umweltkatastrophe in der Raffinerie La Pampilla, welche aufgrund von ausgelaufenem Öl, zu Umweltschäden führte. Der spanische Konzern sieht sich seither sowohl durch Umweltschutzgruppen, als auch durch die Politik, mit Forderungen zu einer raschen Reinigungsaktion und einer finanziellen Entschädigung konfrontiert.

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Goldabbau verursacht Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden

Jedes Jahr werden ungefähr 3.300 Tonnen Gold abgebaut. 2020 wurden in China ca. 380 Tonnen, in Australien 320 Tonnen, Russland 300 Tonnen, USA 190 Tonnen, Kanada 170 Tonnen, Ghana 140 Tonnen… abgebaut. Für die Herstellung von Schmuck und Uhren werden unglaubliche 49 % des abgebauten Goldes verwendet. 29 % des geschürften Goldes dient der Anlage, 15 % werden weltweit von den Zentralbanken erworben und 7 % werden für technische Zwecke genutzt. In der Schweiz werden 50 – 70 % des Goldes veredelt.

Sonntag, 12. Dezember 2021

Mikroplastik schädigt das Gehirn

Unser Gehirn ist, vom restlichen Körper, sehr gut durch die Blut-Hirn-Schranke abgeschottet. Das ist großartig, weil es uns hilft, dass Schadstoffe oder irgendwelche andere Formen von Kontaminierung, es sehr schwer haben in diesen äußerst sensiblen Bereich vorzudringen. Ein südkoreanisches Experiment hat allerdings beunruhigendes herausgefunden. Sie konnten nachweisen, dass die winzig kleinen Mikroplastik-Partikel diese Blut-Hirn-Schranke überwinden können.

Sonntag, 21. November 2021

Mit Mathematik das Leben im Meer berechnen

Eine Studie aus dem Jahr 1972, wurde nun erstmals überprüft und besitzt am Ende noch heute ihre Gültigkeit. US-Forscher einer Plankton-Studie haben damals für enormes Aufsehen gesorgt. Ihre Studie legte nahe, dass weder die Häufigkeit, noch die Größe der Meerestiere zufällig verteilt ist, sondern einem mathematischen Gesetz folgt. Wenn sich nämlich die Körpermasse einer Art verzehnfacht, dann nimmt die Organismen-Zahl, um den Faktor 10 ab. Laut der Sheldonschen Größenspektrum-Theorie, enthält jede Größenklasse von Organismen, global betrachtet, ca. gleich viel Biomasse. Das gilt vom kleinsten Bakterium, bis hin zum größten Blauwal. Es ist mittlerweile aber leider auch bewiesen, dass der Mensch, diese natürliche Balance bereits messbar verändert hat.

Mittwoch, 10. November 2021

Massiver Einsatz von Pestiziden in Brasilien

2.300 Pestizide kommen in Brasilien zum Einsatz. Zahlreiche renommierte Wissenschaftler*innen haben bei einer öffentlichen Anhörung der Umweltkommission in Brasilien diesen enormen Einsatz an Pestiziden kritisiert. Es müssen alternative und umweltverträgliche Praktiken zur Schädlingsbekämpfung gefördert werden. Fakt ist, dass Kleinbauern und indigene Gruppen sich nicht gegen diese Praktiken wehren können, weil die Pestizide weiterhin aus den Flugzeugen verstreut werden und dieses immer noch erlaubt ist.

Samstag, 2. Oktober 2021

Nur Bäume anzupflanzen ist sinnlos

Ihr habt in den letzten Monaten bestimmt öfters gelesen, dass es Städte und Länder gibt, welche Millionen von Bäume anpflanzen, um damit den Klimaschutz zu forcieren. Das ist auch durchaus logisch und macht im Grunde genommen auch Sinn, weil die wachsenden Bäume, als CO² Speicher agieren. Die Staaten übertrumpfen sich gegenseitig mit flächendeckenden Aufforstungs-, ja ich möchte fast sagen, Aufrüstungsprogrammen. Es gibt mittlerweile sogar Initiativen, welche es zum Ziel haben, mehr als eine Milliarde neue Bäume zu pflanzen.

Dienstag, 10. August 2021

Wann wird der Atommüll auf Runit Island den Pazifik verseuchen?

Entspricht dieser Anblick in Wahrheit nicht unserer Vorstellung vom Paradies? Ein Blick aus der Vogelperspektive auf Runit Island, welche eine von 40 Inseln des Eniwetok-Atolls ist und zum pazifischen Inselstaat der Marshallinseln gehört, zeigt uns ein türkisfarbenes Meer und weißen Sand. Es könnte hier alles so schön sein, wenn die USA nicht seit den 1970er Jahren, ihren Atommüll in einem Bunker auf Runit Island verstecken würde.

Sonntag, 8. August 2021

Wir brauchen 1,74 Erden

Mit dem Stichtag 29. Juli 2021, hat die Menschheit, sämtliche nachhaltige Ressourcen für das Jahr 2021 aufgebraucht. Damit wir unseren Bedarf an Energie, Rohstoff und Ressourcen decken könnten, bräuchten wir also 1,74 Erden. Ab dem 30. Juli leben wir nunmehr vom ökologischen Raubbau. Der 29. Juli gilt somit als „Earth-Overshot-Day“ (Erdüberlastungstag). Dieser Tag wird jedes Jahr aufs Neue, von Wissenschaftlern des Global Footprint Networks auf Basis des ökologischen Fußabdrucks ermittelt.

Dienstag, 20. Juli 2021

Die E-Autos in Österreich

Die gute Nachricht ist, dass sich im ersten Halbjahr dieses Jahres, die Zahl der neu zugelassenen E-Autos, im Vergleich zum selbigen Zeitraum des Vorjahres verdreifacht hat. Wenn man bedenkt, dass das in Zahlen ausgedrückt, lediglich 2.600 neu zugelassene E-Autos für die österreichische Bundeshauptstadt Wien bedeutet, dann ist diese Zahl wiederum sehr gering. Positiv betrachtet bedeutet es aber auch, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres, zum ersten Mal mehr als 10 % der neu zugelassenen Autos, auf E-Autos entfällt.

Dienstag, 27. April 2021

Erfolg für chilenische Umweltschützer*innen

Der Bau eines Laufwasserkraftwerkes am Fluss Renaico, welcher sich im indigenen Gebiet der Mapuche befindet, konnte durch einen seit neun Jahren dauernden, unermüdlichen Einsatz der Anwohner*innen, verhindert werden. Das Umweltgericht von Santiago hat nunmehr den Bau für beendet erklärt. Die Betreiberfirma hat auf eine Fortsetzung des Verfahrens verzichtet und somit sämtliche Rechte am Bau verloren.

Samstag, 14. November 2020

Die tödliche Lichtverschmutzung

Der Rückgang der Insekten ist schon dramatisch genug, aber jedes Jahr gewinnt eine Gefahr für die Insektenwelt zunehmend an Bedeutung. Es handelt sich dabei um die sogenannte Lichtverschmutzung. Immer mehr menschliche Lichtquellen verschmutzen den Nachthimmel. Die Insekten sind von der Beleuchtung zunehmend irritiert. Zum Thema Lichtverschmutzung gibt es bereits 126 Studien und ein Team aus Wissenschaftlern der University of Exeter (Großbritannien) hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle diese Studien auszuwerten. Eines der Ergebnisse ist es, dass die jährliche Luftverschmutzung um 2% zunimmt. Selbstverständlich hat diese Auswirkungen von den Mikroben, bis hin zu den Tieren. Die Auswirkungen auf den Menschen wurde hier nicht untersucht, sind aber gewiss ebenso zahlreich vorhanden. Ein wenig verwundert es mich allerdings schon, dass die Lichtverschmutzung, in den Medien nur ganz selten Platz findet.

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Brände vernichten 93 % des Nationalparks Econtro das Águas

Die immer noch andauernden Brände im brasilianischen Pantanal haben dazu geführt, dass bereits 93% des Nationalparks „Encontro das Águas“ zerstört wurden. Hier hatten, wohl leider nur bis zum Brand, die meisten Jaguare pro Quadratkilometer gelebt. Seit Anfang des Jahres, wurden bis zum 20. September, 471 Brandherde registriert. Im Gegensatz dazu hat es 2019 dort nie gebrannt. Schwer getroffen von den Bränden sind auch die indigenen Gebiete der Perigara und der Bahia de Guatós.

Erneute Ölkatastrophe vor der Küste Venezuelas

Im Meer des Bundesstaates Falcón, haben Fischer dunkle Ölteppiche entdeckt. Die staatliche Ölgesellschaft Petróleos de Venezuela hat den Vorfall eingestanden und versichert, sofort mit der Eindämmung des Schadens begonnen zu haben. Die Ölteppiche haben binnen drei Tagen die enorme Größe von 260 Quadratkilometern erreicht. Ausgeronnen ist das Öl aus der Raffinerie El Palito. Der Ölteppich ist bisher entlang der Küste des Nationalparks Carabobo und Morrocoy gezogen.

Freitag, 25. September 2020

Ist das Insektensterben auf die Mobilfunkstrahlung zurückzuführen?

Eine Metastudie zum Thema „Biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder auf Insekten“ ist zu dem Ergebnis gelangt, dass nicht nur der Einsatz von Pestiziden und der Verlust von Lebensraum zum weltweiten Insektensterben beiträgt, sondern auch die Mobilfunkstrahlung. 190 wissenschaftliche Veröffentlichungen liegen dieser Studienanalyse zugrunde. Sie wurden von dem Biologen und Umweltwissenschaftler Alain Thill, im Auftrag der Verbraucherorganisation diagnose:funk, des NABU Baden-Württemberg und der Luxemburger Umweltorganisation AKUT erstellt.

Montag, 20. Juli 2020

China baut Hochhäuser – für Schweinefarmen

Nachdem 2018 in China die afrikanische Schweinepest wütete, musste der Schweinebestand um die Hälfte reduziert werden. Nun soll dieser um 200 Millionen Tiere aufgestockt werden, wofür die Errichtung von mehrstöckigen, industriellen Schweinefarmen in der Nähe der Städte notwendig sei, damit man direkt beim Fleischkonsumenten produzieren könne. 

Sonntag, 19. Juli 2020

Wie viele Menschen verträgt die Erde?

Auf unserem Planeten leben derzeit 7,8 Milliarden Menschen und die Zahl wächst täglich an. Wie viele Menschen können eigentlich auf der Erde leben ohne dabei die Ressourcen zu gefährden. Wenn die Weltbevölkerung in jenem Ausmaß, wie in den letzten drei Jahrhunderten zunimmt, dann werden im Jahre 2300, etwa 70 Milliarden Menschen unseren Heimatplaneten bewohnen. Die Denkfabrik „Global Footprint Network“ hat errechnet, dass 2019 die natürlichen Ressoucen am 29. Juli verbraucht wurden und in diesem Jahr (aufgrund der Corona-Pandemie) vermutlich erst am 22. August. Das würde bedeuten, dass die maximale Anzahl an Menschen, welche auf der Erde, rein theoretisch betrachtet, unbegrenzt hier leben können, ohne dieser nachhaltig zu schaden, bereits längst überschritten ist.

Donnerstag, 11. Juni 2020

Umweltkatastrophe durch sibirisches Wärmekraftwerk

Am 29. Mai sind aus einem Wärmekraftwerk in Norilsk (Sibirien) mehr als 20.000 Tonnen Diesel durch ein Leck an einem Tank in den Fluss Ambarnaja geflossen. Die Auswirkungen sind bereits auf Satellitenbildern zu erkennen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat eigenen Angaben zufolge, erst am 3. Juni von Gouverneur Uss, von dem Vorfall erfahren. Am selbigen Tag verhängte er auch den nationalen Notstand, um Ressourcen für die dringend notwendigen Aufräumarbeiten bereitzustellen.

Freitag, 17. April 2020

Weniger Lebensraum für Wildtiere bedeutet ein höheres Pandemie Risiko für den Menschen

Im Fachjournal „Proceedings of the Royal Society B“ berichtet die Epidemiologin Christine Johnson von der University of California in Davis, dass wir das Verhalten der Säugetierarten insofern ändern, als wir die natürliche Umwelt durch die Dezimierung ihres Lebensraums, den Handel und die Jagd, Raubbau betreiben und eine Verstädterung herbeiführen. Diese Ausbeutung der Umwelt führt dazu, dass es einen starken Anstieg von infektiösen Tierkrankheiten gibt, welche auch auf uns Menschen übertragen werden können.

Samstag, 22. Februar 2020

Ändert sich die Flughöhe zugunsten des Klimaschutzes?

Ist es wirklich möglich, dass wir mit einer kleinen, beinahe schon unbedeutenden Maßnahme im Flugverkehr, für einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten können? Es müssten lediglich ein paar Flüge, um eine Flughöhe von 600 Meter geändert werden. Die Flugzeuge würden daher jener Luftschicht entgehen, in welcher die stärksten und klimawirksamsten Kondensstreifen entstehen. Damit der Klimaeffekt um 59% reduziert wird, müssten hierfür 1,7% aller Flüge umgeleitet werden.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährung der Weltbevölkerung

Bei einem ungebremsten Klimawandel sind bis zum Jahre 2100, 90% der Weltbevölkerung bei der Nahrungsversorgung beeinträchtigt. Hier ist noch gar nicht die Bevölkerungs-explosion auf unserem Planeten berücksichtigt. Bereits heute gibt es, aufgrund der Wetterextreme, Ernteausfälle in der Landwirtschaft. In der nahen Zukunft wird es zu Engpässen bei Weizen, Reis, Getreide, Bananen und Kaffee kommen.