Samstag, 9. Februar 2019

Der Iran setzt auf seine eigene Kryptowährung


Was macht ein Staat, der massive Probleme durch US-Sanktionen erlitten hat? Richtig! Er gründet seine eigene Kryptowährung. In Venezuela ist das zwar nicht erfolgreich gewesen, allerdings gibt es dort auch große politische Probleme. Im Iran sieht dies anders aus. Dort soll ein auf Gold basierender Stable Coin mit dem Name „Paymon“ den freien Finanzaustausch ermöglichen, auch wenn der Iran von SWIFT ausgeschlossen wurde.


„Paymon“ bedeutet aus dem iranischen ins Deutsche übersetzt „Bündnis“. Es handelt sich bei dem Coin, um ein Bündnis bestehend aus Ghoghnoos und den vier nationalen Banken namens Meelat, Melli Iran, Pasargad und Parsian.

Durch den Ausschluss aus der SWIFT Organisation war der Iran gezwungen, neue Wege zu beschreiten und man gelangte zu der Entscheidung, dass man mit der Einführung der Kryptowährung versuchen wolle, die Abwertung des Rials einzuschränken und sich aus den Daumenschrauben, welche die USA angelegt hatte, zu befreien.

Ist im Iran der Bitcoin erlaubt?

Ja – aber... Die iranische Notenbank erlaubt den Handel, der Besitz von Bitcoins, welche einen Gesamtwert von 10.000 Euro übersteigen, ist allerdings verboten. Ausserdem ist die Verwendung des Bitcoins als Zahlungsmittel ebenso nicht gestattet.

Schon bald werden wir wissen, ob der Iran mit der Einführung seiner eigenen Kryptowährung erfolgreicher als Venezuela ist.

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