Dienstag, 28. Juni 2016

Papst Franziskus I auf dem Rückflug aus Armenien

Laut dem argentinischen Papst ist in Europa eine Atmosphäre der Spaltung spürbar. Was seiner Meinung nach der Hintergedanke zum Austritt der Briten aus der EU war? Nichts anderes als der Gedanke zur Emanzipation. Für ihn persönlich sei dieser Exit zumindest nachvollziehbar gewesen. Es muss möglich sein den Mitgliedsländern der Union mehr Freiheit und Unabhängigkeit zu gewähren... Außerdem braucht es eine neue Form der Union. So wie es jetzt läuft kann es nicht weiter gehen, denn irgendetwas stimmt hier nicht...
 
Danach erklärte er den Journalisten warum er in Armenien von einem „Genozid“ am armenischen Volk gesprochen hatte. Ganz einfach deshalb, weil ihm kein anderes passendes Wort für jene Taten einfällt, welche dem armenischen Volk angetan wurde. Danach folgte ein schwerer Vorwurf an die Großmächte! Bei allen drei Völkermorden des 20. Jahrhunderts haben die Großmächte nämlich ganz einfach nur zugesehen...

Für die Diskriminierung von Homosexuellen durch die Kirche, müsse diese die Homosexuellen um Vergebung bitten. Außerdem müsse die Kirche auch dafür um Vergebung bitten, dass diese so viele Waffen gesegnet habe... 

Zur Äußerung des Kurienerzbischofs Georg Gänswein zum Thema „geteiltes Papstamt“ meinte Papst Franziskus I schnörkellos, dass es nur einen Papst gebe. Benedikt XVI sei im Gegensatz zu ihm ein eremierter Papst.

Er machte sich auch über jene lustig, welche zu Benedikt XVI gegangen sind, um sich über Papst Franziskus XVI (also ihn selbst)zu beschweren. Diese seien nämlich vom eremierten Papst ganz einfach davongejagt worden.