Montag, 27. Juni 2016

Schweden will Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London zu den Vergewaltigungsvorwürfen befragen

Fünf lange Jahre schon bieten der Wikileaks-Sprecher Julian Assange und die ecuadorianische Botschaft den schwedischen Behörden bereits an, Julian Assange in der Botschaft in London zu den Vergewaltigungs Vorwürfen zu befragen. Genau so lange haben die schwedischen Behörden dem nicht zugestimmt. Die Reise von England nach Schweden, hätte für den Wikileaks-Gründer wohl mit der sofortigen Festnahme und Auslieferung in die U.S.A. geendet. Dort würde ihm sogar die Todesstrafe drohen. Jetzt allerdings ist alles anders und Schweden hat einen förmlichen Auftrag zur Befragung von Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft gestellt.


Nachdem aber die Schweden auf irgendeine Art und Weise halt Stärke zeigen wollen/müssen, haben sie jetzt erst einmal die Organisatoren des sogenannten „Alternativen Nobelpreises!“ aus den Parlamentsräumlichkeiten geschmissen. Die Vermutung, dass es dabei um die umstrittenen Preisträger wie z. B. Edward Snowden geht, liegt dabei sehr nahe... Das schwedische Parlament hat außerdem auch beschlossen, dass der „Alternative Nobelpreis“ auch nicht im Parlamentsgebäude vergeben werden darf.

Ecuador fordert nun noch ein faires Verfahren für Edward Snowden ein. Erst dann erhält der schwedische Staatsanwalt die Erlaubnis ihn zu befragen.

Julian Assange wird in Schweden ja Vergewaltigung vorgeworfen. Was war denn angeblich passiert? Unbestritten ist bisher folgendes: Julian Assange geht mit zwei Frauen (am selben Abend kennengelernt) in sein Hotelzimmer und hat mit den Beiden am gleichen Abend Sex. Alle sind einverstanden. In der Früh hatte er mit den beiden Ladys wieder Verkehr – diesmal allerdings ohne Kondom! Die Frauen wollten aber angeblich nur mit Kondom... Und ungeschützter Verkehr gilt in Schweden (ohne Einverständnis der Frau) als Vergewaltigung.