Donnerstag, 2. Juli 2015

Die U.S.A. – seit 1971 in der Insolvenz und niemanden stört es

Richard Nixon hat 1971 de facto die Zahlungsunfähigkeit der USA bekanntgegeben. Warum hat aber damals niemand etwas dagegen unternommen? Weil ganz einfach niemand in der Lage war die Rolle des US-Dollars zu übernehmen. Also wurschtelte man ganz einfach weiter und tat so, als ob der US-Dollar genau so wertvoll wäre wie Gold. Danach folgte die Deckung des US-Dollars durch das Erdöl. Henry Kissinger (ihr wisst schon der von den Bilderbergern), hat die Saudis mit liebenswerter Bestimmtheit davon überzeugt das Erdöl nur noch in US-Dollar zu handeln. Tja und weil die Saudis damit einverstanden waren, war es auch gleich die ganze OPEC...

Die U.S.A. haben dann außerdem gleich beschlossen so viel Geld zu drucken bis... na eigentlich so lange bis sich jemand aufregt und eine Alternative anbietet... also 44 Jahre klappt das schon ganz gut... Mittlerweile haben es die Amis auf einen Schuldenberg von 18 Billionen US-Dollar gebracht.

Was ist eigentlich ein Staatsbankrott? Am ehesten ist dieser gegeben, wenn ein Staat seine Schulden nicht mehr begleichen kann (oder will). Nachdem die Amis aber immer schön brav das eigene Geld nachdrucken, werden sie ihre Schulden immer begleichen können.

Die Griechen haben jetzt de facto zwei Möglichkeiten:

Sie können entweder ihre Zahlungsunfähigkeit erklären und dann einmal schauen was passiert oder sie sagen, sie müssten sich erst einmal ganz genau anschauen ob die Schulden überhaupt zu Recht bestehen.

Für diesen Satz bietet sich ein ganz besonderer Gastredner an – der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann. Bitte stellen Sie sich das jetzt bildlich vor! Bundeskanzler Faymann tritt vor die versammelte Presse, versucht einen ernsthaften Blick, kneift dafür die Augen zusammen, wippt mit seinen Zehen auf und ab und spricht dazu die magischen Worte: „Das wird man sich noch ganz genau anschauen müssen...“