Freitag, 11. September 2015

Der Papst spricht Klartext, auch wenn es vielen nicht gefällt...

Bei seiner Messe in der Casa Santa Marta brachte der Papst klar zum Ausdruck, dass es ohne der Versöhnung keinen Frieden geben könne. Es sollten auch keine Waffen mehr hergestellt, geschweige denn benützt werden. Zu viele Menschen würden Waffen herstellen welche letztendlich nur viel Blut vergießen und Tote hervorbringen.

Der Friede lässt Dich am Leben, der Krieg zerstört alles.“

Selbst die Christen untereinander hätten viele Konflikte. Das Wichtigste sei immer die Versöhnung. Ein Mensch, welcher nicht verzeihen kann ist eindeutig kein Christ. Wer nicht vergibt bekomme ja ohnehin nicht die Vergebung Gottes für seine eigenen Sünden.

Ein Priester welcher nicht barmherzig ist, habe nichts in einem Beichtstuhl verloren. Er würde viel mehr Schaden anrichten als irgendjemanden zu helfen. Wenn ein Priester nicht barmherzig sein kann, dann solle er dies seinem Bischof kundtun und um einen Job in der Verwaltung bitten...

Am 24. September wird Papst Franziskus in seiner Washingtoner Rede (die erste Rede eines Papstes vor dem US-Kongress) die Klimafrage zum Hauptpunkt machen. 200.000 Aktivisten, welche für seine Botschaft der Umweltenzyklika „Laudato si“ eintreten, werden in Washington sein. Präsident Obama weiß noch nicht ob er im Kongress zugegen sein wird... vielleicht muss er ja Golf spielen gehen...

Am 25. September wird der Papst in der UNO in New York in einer Rede vor den Staatsoberhäuptern der Welt vor allem die Frage der Hunderttausenden Migranten, welche sich auf dem Weg nach Europa befinden, ansprechen. Danach wird er sich mit Vladimir Putin „privat“ treffen und unter vier Augen unterhalten...

Die UNO hat bis zum 25. September aber noch eine ganz wichtige Frage zu klären. Es muss noch darüber abgestimmt werden, ob die Vatikan Fahne dort wehen darf... Der Vatikan ist ja schließlich kein volles UNO Mitglied... Eine einfache Mehrheit unter den 193 UN-Mitgliedsstaaten würde genügen...