Sonntag, 13. September 2015

Seifenblase - Gold an der Börse

Es wird in Zukunft immer schwieriger physisches Gold oder/und Silber zu erwerben.

Banken aus Mexiko und den USA berichten von zunehmenden Schwierigkeiten Silber geliefert zu bekommen. Hugo Salinas, seines Zeichens Multimilliardär und Besitzer der Grupo Salinas, welcher die Azteca Bank unterstellt ist (die bekannteste Silberbank Mexikos) hat Probleme mit der Banco de Mexico. Diese liefere nur noch gebrauchte, allerdings keine neuen Münzen. Sie könnten nur noch dann neue Silbermünzen auf den Markt bringen, wenn sie die alten einschmelzen...


Seit dem Juni 2015 hat sich laut der United States Mint die Nachfrage nach physischem Silber enorm gesteigert. Die Menschen wollen lieber einen „echten Wert“ besitzen und nicht irgendwelchen digitalen Zahlen vertrauen.

Die US Mint ist eine Bundesbehörde der Vereinigten Staaten, welche hauptsächlich für die Prägung des US-Dollars verantwortlich ist. Es werden für Sammler und Anleger auch Medaillen, Gedenkmünzen, sowie der Eagle in Platin, Gold und Silber angeboten. Für den Schutz der Produktionsstätten und der Rohstoffe, ist mit der United States Mint Police eine eigene Bundespolizei zuständig.

Inzwischen berichtet auch die Comex von einer Goldkrise. Es herrscht derzeit ein phänomenales Verhältnis von 207:1 zwischen dem sogenannten „Papiergold“ (das besteht nur auf irgendwelchen Zertifikaten) und dem „echten“ physischen Goldbarren. Also von all dem Gold welches an den Börsen gehandelt wird existiert real nur 0,48 %.

Es ist auch auffällig, dass Silber derzeit extrem unterbewertet ist. Das Verhältnis von Gold zu Silber beträgt nämlich 77:1. Wer kann kauft sich also die eine oder andere Silbermünze. Eine baldige Wertsteigerung ist zu erwarten.