Mittwoch, 23. März 2016

Der Umgang mit den Terroranschlägen

Indien, Türkei, Indonesien, Somalia, Burkina Faso, Pakistan, Ägypten, Elfenbeinküste, Belgien... Die Liste der diesjährigen Terroranschläge ist bereits verdammt lange und die Sorge jedes Einzelnen, dass man eines Tages selbst oder einer seiner Lieben betroffen sein könnte wächst beinahe stündlich. Da helfen auch keine Statistiken welche beweisen, dass im Straßenverkehr weitaus mehr Menschen zu Tode kommen. Selbst die Gefahr von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden ist größer.


Diese Fakten helfen allerdings nicht, ein immer öfter auftretendes Phänomen zu unterdrücken. Sie kennen es vermutlich auch. Man sieht sich die Menschen in der U-Bahn etwas genauer an, blickt noch skeptischer als sonst in die Gesichter von Personen fremder Kulturen. Ist das möglicherweise ein... warum hat der so eine weite Kleidung an... der hat doch einen Salafisten Bart oder ist es doch nur ein Hipster... All diese Gedankengänge engen uns ein und diese Verbrecher erreichen damit was sie wollen. Wir sollen uns nirgends mehr sicher fühlen und in ständiger Furcht vor Anschlägen leben.

Unsere (Europas) Kriegsgegner, nichts anderes sind sie, hassen unsere Lebensart und unsere Werte namens Freiheit und Demokratie. Israels Ressortchef für Geheimdienste, Jisrael Katz vertritt die Ansicht, dass Europa zu lasch mit dem Terror umgeht. Es gibt einen islamischen Terror und dieser sei klar als solcher zu benennen. Zitat: „Wenn man seinen Feind nicht klar benennt, kann man keinen Weltkrieg führen“... Zudem würde man die Bedrohung durch tausende islamische Terrorzellen übersehen... Faktum ist, dass Brüssel zur Hauptstadt der Terroristen geworden ist und Wien spielt dieselbe Rolle wie einst im Film „Der Dritte Mann“...

Selbstverständlich gehen wir nicht mehr so unbeschwert zu Großveranstaltungen wie noch vor wenigen Jahren, aber wir dürfen uns das jetzt erst recht nicht nehmen lassen. Wie heißt es nämlich so schön – Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben...