Samstag, 22. Oktober 2016

CETA ist (vorerst) gescheitert – die ersten Reaktionen der österreichischen Bundesparteien

SPÖ: 
Dank einer taktischen Glanzleistung unseres Bundeskanzlers Christian Kern ist es gelungen den wallonischen Ministerpräsidenten, Paul Magnette, dazu zu bewegen gegen die Ratifizierung von CETA ein Veto einzulegen. Österreich stehe nun nicht mehr als Buhmann der EU da und hätte trotzdem erreicht, was es in Wirklichkeit wollte. Für diesen genialen Schachzug sollte man den ehemaligen Eisenbahner Chef unbedingt ein Denkmal errichten!



Kundmachung von Reini Lopatka: Laut unser Gnaden, Erwin Pröll der Unfehlbare, wird man sich in Kürze zusammensetzen und überlegen, wie mit der Entscheidung der Wallonen umgegangen wird. Denkbar ist ein Kasperl und Krokodilspiel indem der ehemalige Django (jetzt nur noch Mitleidslehner genannt) das Krokodil und der Musterschüler Sebastian Kurz den Kasperl abgibt.



Es ist eine Ungeheuerlichkeit was da gerade abläuft! Bundeskanzler Kern hat das österreichische Volk und alle aufrechten Menschen dieses Landes verraten und verkauft. Es gibt zwar heutzutage keine Gallier mehr, aber ein kleines Völkchen innerhalb von Belgien, Wallonien genannt, hat mit stolz geschwellter Brust der ganzen EU gezeigt was Ehre bedeutet. Sie haben sich gegen die allmächtige Bedrohung der multinationalen Konzerne zur Wehr gesetzt und ihr Veto abgegeben. Vergelt´s Gott! Der zukünftige Bundespräsident Nobsi Hofer hat mittlerweile bereits Gespräche für die zukünftige wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Österreich und Wallonien aufgenommen.



Es ist uns eine ganz besondere Freude und Ehre darauf hinzuweisen, dass unser Mann in Brüssel, Michel Reimon, Tag und Nacht darauf hingearbeitet hat CETA zu Fall zu bringen. Dank seines unermüdlichen Engagements ist es ihm letztendlich gelungen den wallonischen Ministerpräsidenten auf seine Seite zu ziehen. Auf twitter waren wir selbstverständlich alle live dabei als Michel Reimon bei der Frage wer er ein Veto gegen CETA vorzubringen habe, den wallonischen Ministerpräsidenten Paul Magnette auf einen Fleck seines Anzugs in der Achselhöhle aufmerksam machte. Was haben wir alle gelacht als der einzigartige Trick gelang und Magnette seine Hand zum Veto erhob!



Neos
Es ist gelinde gesagt eine Katastrophe. CETA wäre und ist wichtig für die EU und selbstverständlich auch für Österreich. Die Angst vor den internationalen Schiedsgerichten, darf uns nicht lähmen und die Wirtschaft zu Fall bringen. Wir sind über das Abstimmungsverhalten der Wallonen extrem erschüttert und werden zur Beruhigung in die Prater Hauptallee gehen und sämtliche Kastanienbäume umarmen.