Dienstag, 24. Januar 2017

Donald Trump – an seinen Taten sollt ihr ihn messen

Donald Trump spaltet die Weltöffentlichkeit wie kaum eine andere Person der Gegenwart. Die eine Gruppe freut sich, dass er es dem Establishment einmal so richtig zeigen will (wobei er eigentlich selbst dazu gehört) und die andere Gruppe ist geschockt und irritiert, dass jemand wie er es trotz oder gerade deshalb weil er extreme Wutreden hält (dadurch auch sehr sprunghaft und unberechenbar ist), sich frauenverachtend verhält oder vielleicht doch nur ein bisserl zu viel des Machogehabes an den Tag legt(e), es geschafft hat (trotz der geringeren Anzahl an Wählerstimmen als seine Kontrahentin Hillary Clinton), der 45. Präsident der U.S.A. zu werden.

Bei allen Vorurteilen, welche viele Personen gegenüber Donald Trump haben, sollte man diesbezüglich auf die Worte von Papst Franziskus I. hören. Der wohl aktivste und unbequemste Papst der letzten Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte, hat zu Donald Trump folgende Stellungnahme abgegeben. „Der neue US-Präsident solle nicht an seinen Worten, sondern an seinen Taten gemessen werden. Außerdem halte er es für unvernünftig sich zu fürchten oder freuen über etwas, das vielleicht geschehen könnte.“

Papst Franziskus I. sandte Donald Trump ein Glückwunschschreiben in welchem er diesem „Weisheit und Stärke“ wünschte. Papst Franziskus warnte gleichzeitig in einem Interview vor den unzähligen populistischen Strömungen, welche es derzeit auf der Welt gebe. Er verglich dies mit der Hitlerzeit und wies darauf hin, dass dieser im Jahre 1933 die Macht durch demokratische Mitteln erworben und nicht durch Gewalt an sich gerissen habe.

Der Papst bekannte sich dazu, dass jeder Staat das Recht habe seine Grenzen zu kontrollieren und wissen zu dürfen, wer in das Land hinein- und wer hinausgeht. Je höher die Terrorgefahr in einem Land ist, umso strenger sollte der Staat auch seine Grenzen kontrollieren dürfen!

Papst Franziskus forderte die europäischen Staaten dazu auf die Flüchtlinge besser zu integrieren, um die Bildung künstlicher Ghettos zu vermeiden. Der Attentäter von Brüssel stamme z. B. aus einer dieser Ghettos.