Sonntag, 28. August 2016

Das abschreckende Beispiel um Veganer zu werden – der Höhlenbär

Es war einmal der Höhlenbär... Vor etwa 400.000 lebten die Höhlenbären. Sie waren etwa 3,50 Meter lang und ihre Schulterhöhe betrug 1,70 Meter. Vor 25.000 Jahren ist der Höhlenbär dann still und leise von unserem Planeten abgetreten. Warum? Seine unflexible Ernährung war schuld daran. Er hat sich nämlich ausschließlich pflanzlich ernährt.

Bei der Untersuchung von Knochen, welche die Wissenschaftler in den Höhlen von Goyet (Belgien) entdeckten, fanden sie mittels einer Isotopenuntersuchung heraus, dass sich die Tiere ausschließlich vegan ernährten. Zum endgültigen Aussterben der Höhlenbären führte die Tatsache, dass in der letzten Eiszeit das Pflanzenangebot noch geringer wurde.

Der Vergleich zum heute lebenden großen Pandabär ist entgegen der Meinung einiger Wissenschaftler deshalb nicht gegeben weil, im Gegensatz zum einst lebenden Höhlenbär, der große Pandabär nicht nur Bambusblätter und -sprossen, sondern auch Enziane, Schwertlilien, Krokusse und Bocksdorn frisst. In Kleinstmengen verschlingen die Pandabären auch Raupen und kleine Wirbeltiere. In der Gefangenschaft kommen übrigens auch Honig, Eier, Fisch, Melonen, Bananen und Süßkartoffeln auf den Speiseplan der Tiere.

Der große Pandabär ist vor allem deshalb vom Aussterben bedroht, weil sein Lebensraum in den 1970er Jahren, durch den Menschen extrem eingeschränkt wurde. Die große Nähe zu anderen Tieren führte auch zur Übertragung von Parasiten. Der Lebensbedrohlichste ist für den großen Pandabären jener namens Baylisascaris schroedri. Fakt ist, dass dieser durch Füchse, Hunde und/oder Katzen auf den großen Pandabären übertragen wurde. Heutzutage sind etwa 50 % aller wild lebenden Pandabären davon betroffen. Dieser Parasit ist mittlerweile die häufigste Todesursache für den Panda. Warum dieser Wurmbefall beim Panda so schrecklich verläuft (schwere Blutungen in Leber, Lunge und Darm) ist den Wissenschaftlern allerdings unklar.