Samstag, 10. August 2019

Jeder soll sein eigenes Mischwesen züchten dürfen - es soll froh sein, mir als Ersatzteillager dienen zu dürfen

Tokyo erlaubt es der Forschergruppe rund um Hiromitsu Nakauchi von der University of Tokyo und der Stanford University, Mensch-Tier-Mischwesen zu züchten, damit diese in weiterer Folge als menschliches Ersatzteillager dienen. Zu Beginn ist es den Wissenschaftlern gestattet diese neu geschaffenen Lebewesen „nur“ bis zur Geburt zu züchten. Aufgrund vieler wohl auftretender Probleme: z.B. unterschiedliche Dauer der Schwangerschaft, die Abstoßung menschlicher Zellen, Einnistung von Organen wo sie nicht hingehören... vertreten viele Wissenschaftler die Meinung, dass es besser ist, ausgewachsene Organe von Tieren so zu bearbeiten, dass diese für den Menschen nutzbar werden.


In China versteht man die Aufregung über derlei Experimente garantiert gar nicht, weil dort ein spanischer Forscher namens Juan Carlos Izpisúa Belmonte, mit seinen chinesischen Kollegen bereits menschliche Zellen in ein Affenembryo gepflanzt hat, um damit die Unterschiede in der Hirnentwicklung zu studieren...

Was passiert allerdings, wenn es in einigen Jahren erlaubt wird die Mensch-Tier-Mischwesen auch nach der Geburt weiterleben zu lassen? Wer übernimmt für diese neu geschaffenen Kreaturen die Verantwortung? Wie werden wir uns selbst in den Spiegel sehen können in dem Wissen, dass hier Wesen geschaffen wurden, welche den einzigen Zweck erfüllen, unser Weiterleben zu ermöglichen?

Diese Fragen werden uns in den nächsten Jahren, schneller als uns lieb ist, beschäftigen.

Nicht alles was gentechnisch möglich ist, sollte Realität werden...

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