Donnerstag, 26. März 2015

Flug 4U9525 – Der Selbstmord des Co Piloten reißt 149 Unschuldige mit in den Tod

Der Co Pilot Andreas L. hat bei seinem Selbstmord, 149 weitere Menschen mit in den Tod gerissen.

Er stammte aus Montabaur in Rheinland-Pfalz und lebte sowohl bei seinen Eltern in Montabaur, als auch in einer eigenen Wohnung in Düsseldorf.

Seine Ausbildung zum Piloten hat er einst für einige Monate unterbrochen. Der Grund dürfte (laut Aussagen eines Bekannten) seine psychische Labilität gewesen sein. Der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, Carsten Spohr, bestätigte bei einer Pressekonferenz diese mehrmonatige Unterbrechung. Den Grund dafür dürfte er wegen der ärztlichen Schweigepflicht nicht verkünden.

Auf dem gefundenen Sprachrekorder der abgestürzten Maschine, sind die letzten 30 Minuten vor dem Aufprall zu hören. Man hört zu Beginn eine Unterhaltung zwischen den Piloten und alles erscheint normal. Später wurde die Landung in Düsseldorf besprochen und man hatte im Nachhinein betrachtet das Gefühl, dass der Co Pilot „lakonisch“ und „einsilbig“ antwortete. Allerdings ist das auch nichts Ungewöhnliches bei einem sachlichen Gespräch.

Nach einiger Zeit verließ der Pilot das Cockpit, um sich auf die Toilette zu begeben. Als er wieder zurück in das Cockpit wollte, wurde es ihm durch den Co Piloten unmöglich gemacht.


Nach den Ereignissen des 11. September 2001 hat man die Cockpittüren in den Flugzeugen zusätzlich gesichert. Es sollte ein unerwünschtes Eindringen verhindert oder zumindest erschwert werden. Mit dem neuen Sicherheitssystem können die Türen nämlich nur noch von der Crew und das ausschließlich mittels Code geöffnet werden. Die Piloten können die Tür allerdings auch dann blockieren, wenn von außerhalb des Cockpits der richtige Code eingegeben wurde. Das ist in diesem Falle wohl auch geschehen.

Was passierte in den letzten acht Minuten bis zum Absturz als der Co Pilot mit dem Sinkflug begonnen hatte? Wie verzweifelt muss der Pilot wohl gewesen sein, als er versuchte in das Cockpit zu gelangen? Auf dem Stimmenrekorder konnte man die Rufe des Piloten und der Bitte bzw. Aufforderung nach Einlass hören. Doch derjenige, welcher sich in den Kopf gesetzt hatte sein Leben und das seiner Passagiere zu beenden antwortete nicht. Man hörte ihn zwar bis zum Aufprall atmen, aber nicht reden. Hat er innerlich seine Mitreisenden und deren Angehörige um Vergebung gebeten? Wollte er im wahrsten Sinne des Wortes mit einem riesigen Knall von dieser Welt abtreten? Verspürte er vielleicht sogar Lust und ein besonderes Gefühl der Macht, weil er wie einst ein römischer Kaiser in der Arena den Daumen nach unten gehalten hat und damit sowohl die Flugpassagiere als auch die Crew Mitglieder zum Tode verurteilt hat?

Wir werden es vielleicht nie erfahren... Menschen mit Flugangst werden jetzt wohl noch mehr Angst davor haben ein Flugzeug zu betreten. Es geht da gar nicht so sehr um die statistische Wahrscheinlichkeit bei einem Absturz zu sterben, sondern viel mehr um die Situation des ausgeliefert seins.

Die ersten Airlines haben aber bereits ihre Schlüsse aus dieser Tragödie gezogen. Es müssen ab sofort zu jeder Zeit des Fluges sich mindestens zwei Personen im Cockpit aufhalten.

Viel Kraft den Hinterbliebenen der Opfer

http://www.pnp.de/1631393
http://www.pnp.de/nachrichten/tagesthema/1631408_Montabaur-unter-SchockWeigere-mich-das-zu-glauben.html
http://www.pnp.de/nachrichten/tagesthema/1631391_Mayday-im-Cockpit-Suizid-ist-das-Tabuthema-der-Luftfahrt.html
http://www.pnp.de/nachrichten/tagesthema/1631216_Hintergrund-Wie-Cockpit-Tueren-gesichert-sind.html
http://www.pnp.de/nachrichten/tagesthema/1631486_Viele-Fragen-keine-Antwort-Was-ging-in-dem-Piloten-vor.html
http://www.n-tv.de/panorama/19-17-Airlines-erlassen-neue-Sicherheitsvorschriften-article14781726.html