Dienstag, 17. März 2015

New York hat um eine Milliarde Euro zu viel Gold

Seit etwa 40 Jahren haben die ausländischen Zentralbanken in den USA, genau genommen in New York, rund 6.000 Tonnen Gold eingelagert. In der zuletzt veröffentlichten Bilanz kommt heraus, dass etwa 30 Tonnen Gold neu eingelagert wurden. Schön und gut, aber es geht aus den Daten nicht hervor wer das war.


Die Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ verlautbarte, dass die Niederlande insgesamt 122,5 Tonnen Gold aus dem Goldlager in New York abgezogen und zurück nach Amsterdam gebracht haben. Deutschland hat insgesamt 85 Tonnen Gold weggebracht. Das sind also insgesamt 207,5 Tonnen welche nunmehr im Goldlager fehlen sollten. Es sind allerdings laut Bilanz nur 177 Tonnen, welche fehlen. Ergo hat irgendjemand 30,5 Tonnen Gold in die Tresore gegeben. Diese Menge an Gold hat einen aktuellen Wert von ca. einer Milliarde Euro. Die Fed äußert sich nicht dazu von wem das Gold kommt.


Das „Handelsblatt“ spekuliert wie viele andere Medien im Internet, dass dieses Gold möglicherweise aus der Ukraine kommt.



Bei einer Pressekonferenz hat die ukrainische Nationalbankchefin Valery Gontareva bestätigt, dass sich die ukrainischen Goldreserven nur mehr auf 0,3 Tonnen, anstatt der offiziell in den Büchern stehenden 21,1 Tonnen, belaufen. Wohin die fehlenden 20,8 Tonnen Gold gekommen sind hat Sie nicht gesagt. Es fehlen also laut Notenbank diese 20,8 Tonnen und kurz davor auch noch 10,9 Tonnen. Das ergibt in etwa den Betrag welche die Fed jetzt „zu viel“ hat. Faktum ist, dass die Ukraine im März 2014 damit begonnen hat sein Gold zu verkaufen. Wirtschaftlich geht es dem Staat alles andere als gut und da erscheint es auch logisch mit dem Verkauf der Goldreserven (sinnvoll oder auch nicht) sich ein wenig Geld zu sichern. Im Netz kursieren einige Gerüchte darüber, dass die neuen Machthaber den U.S. Amerikanern das Gold für ihre Unterstützung beim Putsch das Gold geschenkt oder als Gegenleistung dafür bezahlt haben...



Woher das Gold stammt, sagt die Fed nichts Laut "Handelsblatt" führt die heißeste Spur nach Kiew. Die ukrainische Zentralbank hat im vergangenen Jahr einen Teil ihrer Goldreserven verkauft, um den Devisenbedarf des Krisenstaats zu decken. Anfang 2013 soll sie noch 40 Tonnen Gold besessen haben, im Januar dieses Jahres noch 23. Gut möglich, dass ein Großteil der ukrainischen Goldreserven zunächst zum Goldhandelsplatz nach New York gebracht wurden, um sie dort zu verkaufen... Den dafür nötigen Beweis wird es (wenn überhaupt) in einigen Jahren geben...



Für all jene welche es interessiert wo sich Österreichs Gold befindet:

80 % in London, 17 % im eigenen Land, 3 % in Basel.



Quellen:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Raetselhafte-Goldvermehrung-in-New-York-article14685886.html

http://www.neopresse.com/europa/ukraine-nationalbank-bestaetigt-verschwinden-der-goldreserven/

Der Link zur Pressekonferenz mit Nationalbankchefin Valery Gontareva (für all jene welche russisch können):

https://www.youtube.com/watch?v=NUrPwhSXwVk.