Montag, 18. Januar 2016

Die 7 Überraschungskandidaten für die Wahl des österreichischen Bundespräsidenten

Niki Lauda
Er kommt in der heimischen Bevölkerung durch seine außergewöhnliche Sparsamkeit sehr gut an und würde das Staatsbudget bestimmt nicht sonderlich belasten. Bei einem Staatsbankett würde er womöglich das übrig gebliebene Essen einsammeln lassen und am nächsten Tag, frisch aufgekocht, den nächsten Staatsgästen servieren. Es würde vermutlich häufig Gulasch geben...


Michael Niavarani
Der ausgezeichnet integrierte Perser hat alles was den Österreicher und insbesondere den Wiener so ausmacht sich ganz genau angesehen und danach vervielfacht. Er würde uns dank seines exorbitanten Verhandlungsgeschicks großzügige Geschäfte mit dem wiedererstarkten Iran verschaffen und uns zu neuem Wohlstand leiten.

Jeannine Schiller
Sie befindet sich gerade im besten Alter und weiß ganz genau wie man sich auf dem Staatsbankett zu bewegen hat. Für diesen Zweck würde sie sich allerdings einen anderen First Husband suchen müssen, weil ihr Friedrich zu peinlich wäre. Das Wichtigste ist allerdings, dass unsere liebe Jeannine mit Schmollmund und Beharrlichkeit die Staatsgäste dazu bringen würde ihr Geld in Österreich für alle mögliche Arten von Geschäfte auszugeben. Wer nix hergibt, darf vom Tisch nicht aufstehen. Österreichs Wirtschaft würde boomen.

Heinz Prüller
Der ehemalige Formel 1 Star Berichterstatter würde jedem Staatsgast, egal aus welchem Land er kommt, irgendein Ereignis zu irgendeinem Grand Prix, mit irgendeinem Fahrer, dessen Frau oder einem Zuschauer zu erzählen haben. Ab 2017 würde jährlich das Buch: „Die Bundespräsidenten Story“ erscheinen.

Attila Dogudan
Der österreichische Gastronom mit türkischer Abstammung würde zum Hoffnungsträger der gesamten EU mutieren. Er würde in ständigem Kontakt mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan bleiben und ihn auf EU-Linie bringen müssen.

Hans Krankl
Der ehemals begnadete Goaleadore würde für Österreich eine sehr zwiespältige Amtszeit bringen. Einerseits würde Deutschland sich von uns abwenden, andererseits würden die Beziehungen zu Spanien intensiviert. Für Hans Krankl wäre das alles primär. Die Hauptsache ist, er gewinnt die Wahl.

Franz Klammer und Werner Grissmann
Jawohl richtig gelesen. Die beiden ehemaligen Weltklasse Schirennläufer packen das Bundespräsidentenamt komplett neu an. Der Zwischenzeitweltmeister Grissmann wird bei Staatsempfängen die Staatsgäste mit ein paar Stamperln auf die späteren wichtigen Amtsgeschäfte vorbereiten. Der Kaiser Franz wird dann später dazukommen, mit ein paar Stamperln noch ordentlich nachlegen und danach nix mehr anbrennen lassen. Mit so einer Freude haben unsere Staatsgäste noch selten so viel Geld ausgegeben.