Dienstag, 12. Juli 2016

85.000 Sicherheitskräfte für die Abhaltung von friedlichen Olympischen Sommerspielen

85.000 Einsatzkräfte sorgen für die „Sicherheit“ bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro. Zum ersten Mal finden somit übrigens die Olympischen Sommerspiele in Südamerika statt. Damit wir uns jetzt einmal vorstellen können wie viele Menschen dafür sorgen, dass bei den Olympischen nix böses passiert stellen wir uns ganz einfach vor, dass sich die 47.000 Polizisten aus sämtlichen Einwohnern (vom Baby bis zum Greis) der zehntgrößten österreichischen Stadt, nämlich Dornbirn, zusammensetzen. Die 38.000 Soldaten wiederum würden allesamt (vom Baby bis zum Greis), sich aus den Einwohnern der Stadt Wiener Neustadt zusammensetzen.


So viele Menschen sind also nötig um für „den Frieden“ zu sorgen. Die Hauptsorge gilt radikalen Einzeltätern. Ihnen ist selbst mit dieser gewaltigen Armee kaum beizukommen. Das ist eigentlich verdammt erbärmlich und die Staaten welche eine derartige Veranstaltung in Zukunft bewerkstelligen können werden wohl immer weniger. Sollte sich das Tier namens Mensch, in Zukunft keinen evolutionären gewaltigen geistigen Sprung nach vorne machen, werden Veranstaltungen wie die Olympischen Spiele ein Ereignis mit Ablauf- bzw. Verfallsdatum sein...

Auf eine gewisse Art und Weise ist man ja sogar stolz, dass zur Sicherheit der Spiele, mehr als 100 Staaten geheimdienstlich zusammenarbeiten. Die Israelis stellen einen Satelliten und andere Länder drei Drohnen mit extrem hoher Auflösung für Nachtaufnahmen zur Verfügung. Die Straßenkriminalität war in Rio de Janeiro zwar schon immer exorbitant hoch, allerdings hat sich diese sogar innerhalb des letzten Jahres verdoppelt.

In Rio de Janeiro selbst sind die Olympischen Spiele nicht sehr heiß begehrt. Warum? Das gesamte Geld wird in die Spiele gebuttert und es bleibt nicht einmal Geld für Polizisten- und Lehrergehälter. Sie müssen sich ebenso wie die Angestellten und Pensionisten mit Ratenzahlungen zufrieden geben. Logischerweise gibt es deshalb viele Streiks. Die Antwort der Regierung Temer? Man erklärt für Rio de Janeiro für die Dauer der Olympischen Spiele, den finanziellen Notstand. Was dieser bezweckt? Man darf Rio finanziell unter die Arme greifen und muss dies aber gleichzeitig nicht bei einem anderen Bundesstaat ebenso machen.