Freitag, 18. Oktober 2019

20 Firmen sind für 35% der CO2-Emissionen verantwortlich

Das „Climate Accountability Institute“ hat eruiert, welche Unternehmen großen Anteil am Klimawandel haben. Dafür hat man zwei Werte herangezogen. Es handelt sich dabei einerseits um jene Emissionen, welche durch den Verbrauch der fossilen Energieträger entstanden sind und zum anderen die negativen Auswirkungen, welche der Transport und die Förderung mit sich bringen.

Für 35% der weltweiten CO2-Emissionen sind lediglich zwanzig Firmen verantwortlich.

Das Ranking der Firmen mit den von ihnen verursachten Emissionen (in Milliarden Tonnen)

Saudi Aramco 59,26
Chevron 43,35
Gazprom 43,23
ExxonMobil 41,90
National Iranian Oil 35,66
BP 34,02
Royal Dutch Shell 31,95
Coal India 23,12
Pemex 22,65
Petroleos Venezuela 15,75
PetroChina 15,63
Peabody Energy 15,39
Conoco Phillips 15,23
Abu Dhabi National 13,84
Kuwait Petroleum 13,48
Iraq National Oil Co 12,60
Total SA 12,35
Sonatrach 12,30
BHP Biliton 9,80
Petrobras 8,68

Die Berechnungen des „Climate Accountability Institute“ sind zwar hilfreich, dürfen aber trotzdem nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie ein klein wenig unfair sind.

Warum unfair?

Ganz einfach deshalb, weil die Unternehmen, die Klimabelastung nicht alleine zu verantworten haben. Letztendlich ist es ja nicht so, dass das Öl vor Ort verfeuert wird. Ein Großteil des Öls landet beispielsweise in den Autotanks der ganzen Welt und viele Wirtschaftszweige beruhen auf die Nutzung der fossilen Energieträger. Schließlich ist die Nachfrage nach Öl, Gas und Kohle der Grund, dass so viel gefördert wird – aber selbstverständlich sahnen die oben genannten Firmen Unmengen an Gewinnen, aufgrund dieser Nachfrage, ab.

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