Montag, 28. Oktober 2019

Die U.S.A. schützt wieder einmal Ölfelder

Das Spielchen kennen wir doch bereits und es ist uns gewiss in keiner guten Erinnerung geblieben. Die U.S.A. will, auf Drängen des Pentagons, Panzer und Soldaten in den Osten von Syrien schicken, um die dortige Not zu lindern, welche sich aus dem Truppenabzug aus Nordsyrien ergab, weil umgehend die türkischen Soldaten einmarschiert sind, um gegen die Kurdenmiliz YPG eine Offensive zu beginnen. Die YPG ist jene Kraft, welche im Kampf gegen die ISIS, der Verbündete der U.S.A. war. Für die Türken ist die YPG-Miliz eine Bedrohung, weil diese mit den Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbunden sind.


Oh entschuldigt bitte, das waren teilweise FAKE NEWS. Es ist nämlich nicht das Bestreben der US-Truppen irgendwelchen Kurden oder/und Syrern zu helfen und deren Not zu lindern, sondern es geht einzig und alleine nur um´s Geschäft. Die U.S.A. wollen lediglich die syrischen Ölanlagen bewachen. Seit dem Abzug der US-Soldaten wächst nämlich die Angst, dass sich die ISIS wieder ausbreitet. Der US-Logik entsprechend ist es nun gaaanz wichtig die Ölanlagen zu schützen, damit diese nicht an die Terrormiliz fallen.

Das US-Magazin „Newsweek“ verkündete, dass das Verteidigungsministerium 30 Abrams-Panzer und zusätzliche Soldaten zum Schutz der Ölfelder nach Ostsyrien schicken wird. Man wolle nicht nur die ISIS von den Ölanlagen fern halten, sondern auch die syrische Regierung, den Iran und all jene Milizen, welche mit ihm verbunden sind. Die zusätzlichen Kräfte dafür sollen, laut Info vom US-Sender Fox-News, von jenen Truppen-Kontingenten kommen, welche bereits im Nahen Osten stationiert sind.

Einen Twitter Beitrag von US-Präsident Donald Trump will ich euch keinesfalls vorenthalten: „Die USA werden das Öl schützen und wir werden in der Zukunft entscheiden, was wir damit machen".

Wenn Donald Trump ein FPÖ Politiker wäre, würde mir jetzt folgende Plakatserie einfallen
Euer Öl für unsere Leut´!

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