Sonntag, 10. Mai 2015

JP Morgan kauft massenhaft Silber – Die Vorbereitung auf den nächsten Crash?

Chief Executiove Officer (CEO) Bradford Cooke von Endeavour Silver:

Die Investoren bereiten sich bereits auf den nächsten Absturz vor und kaufen deshalb hauptsächlich Edelmetalle. Der Zeitpunkt für den Ankauf dieser Edelmetalle scheint gerade ideal zu sein. Die Kurse sind derzeit nämlich niedrig. Gold kostet pro Feinunze weniger als 1.200 Dollar und liegt somit etwa 9 % unter dem Jahreshoch. Bei Silber befindet sich der Kurs sogar 10 % unter dem Jahreshoch. Die aktuellen Kosten betragen bei Silber 16,28 Dollar pro Feinunze.


Goldmann Sachs investiert hauptsächlich in Gold und im Gegensatz dazu investiert JP Morgan zumeist in Silber. Offiziell besitzt JP Morgan bereits 55 Millionen Unzen Silber. Der Rohstoffanalyst Ted Butler glaubt, dass JP Morgan noch viel mehr Silber sein eigen nennt. Er geht von unglaublichen 350 Millionen Unzen aus. Das entspricht in etwa 10.000 Tonnen Silber! Zum Vergleich: ein durchschnittlicher afrikanischer Elefantenbulle hat ein Gewicht von 5 Tonnen.

Warum wird in derartigen großen Mengen Silber gekauft? Das physikalische Silber wird immer knapper. Einer der Auslöser ist, dass Indien enorm viel Silber importiert. Der Handel wird durch die geringere Verfügbarkeit von Silber drastisch eingeschränkt.

Laut Ted Butler sieht JP Morgan einen Börsencrash voraus. Sollte dieser Fall eintreten, würde daraus ein Anstieg der Gold- und Silberpreise resultieren. Die Anleger würden dann in die „sicheren Rohstoffe“ wie eben Gold und Silber investieren.