Donnerstag, 5. November 2015

U.S.A. schulen in Syrien „moderate Rebellen“ ein

Von irgendwoher ist uns das Spielchen der U.S.A. doch bekannt. Es handelt sich, um eine totale Kehrtwendung in der U.S. Außenpolitik. Am 10. September 2013 hat Präsident Obama noch lauthals verkündet, dass keine amerikanischen Stiefel syrischen Boden betreten werden... Ob sie jetzt die Stiefel aus einem anderen Staat kaufen, damit der U.S. Präsident nicht gelogen hat? Ausgebildet werden diese „moderaten Rebellen“ in Latakia. Das ist eine Provinz in Westsyrien und genau dort haben die Russen auch ihre Luftwaffenbasis errichtet.

Es soll sich bei der Rebellengruppe um turkmenische Kämpfer handeln, welche von den amerikanischen Spezialeinheiten ausgebildet werden. Dies gab zumindest der libanesische Satellitenkanal Al Mayadeen bekannt. Die Amerikaner versprechen sich von der Ausbildung, dass diese Rebellen die Terroristen des „Islamischen Staates“ zurückdrängen sollen... Wird man diese Kämpfer dann zu der IS hinfliegen? In der Umgebung von Latakia befinden sich nämlich gar keine Terroristen der IS...

Wer sind eigentlich diese syrischen Turkmenen? Also bisher sind sie nur aufgefallen, weil sie die Al-Nusra-Front im Kampf gegen die syrische Armee unterstützt haben... Das wird doch bestimmt nicht das eigentliche Ziel der Amis sein...

Erinnern wir uns zuletzt noch an das Training der Rebellen in der Türkei. Es musste von der U.S.A. gestoppt werden, nachdem am Ende nur noch ein Handvoll Kämpfer übrig geblieben sind, welche im Kampfeinsatz waren. Der Rest wurde gefangengenommen oder ist geflüchtet. Eine andere Gruppe wurde von Terroristen eingekreist und konnte sich aus der misslichen Lage durch die Übergabe sämtlicher Waffen befreien... Der ganze Spaß hat 500 Millionen US-Dollar gekostet und nix gebracht...