Freitag, 6. November 2015

6. November – Der internationale Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten

In einem Krieg werden nicht nur viele Menschen getötet, sowie Kulturdenkmäler und Orte zerstört. Die Umweltschäden welche bei den kämpferischen Auseinandersetzungen entstehen, beeinflussen und beeinträchtigen oftmals das Leben vieler nachkommender Generationen.

Das Paradebeispiel der absichtlichen Zerstörung der Umwelt war der Vietnamkrieg. Die frustrierten Amerikaner zerstörten mittels „Agent Orange“ den dichten Urwald. Sie versprühten das Gift über die Wälder und vernichteten damit absichtlich die Vegetation. Ziel der Amerikaner war es die Deckung der Vietcongs freizulegen.

„Agent Orange“ vernichtete den Dschungel, wildlebende Tiere, einige Pflanzenarten starben aus, das Getreide wurde vergiftet und für jeden der mit dem Gift in Berührung kam, hatte sein letztes Stündlein geschlagen. Auch heute ist es geradezu „normal“ in einem Krieg das Trinkwasser des verhassten Gegners zu vergiften, Ölfelder in Brand zu setzen und die Ressourcen zu verknappen. Die Kämpfer des „islamischen Staates“ sind im Bereich der Zerstörung von Kulturdenkmälern „herausragend“...

Der von der UN-Generalversammlung am 5. November 2001 ins Leben gerufene Welttag, wird zwar keine Konfliktpartei davon abhalten diese Zerstörungen zu begehen, soll aber wenigstens zum Nachdenken anregen.