Sonntag, 29. November 2015

Papst Franziskus lobt Uganda für seine Flüchtlingspolitik

Die zweite Station seiner Afrika Reise führt Papst Franziskus I nach Uganda. Er wurde von Staatspräsident Yoweri Kaguta Museveni empfangen und war voll des Lobes für die seit vielen Jahrzehnten praktizierte, vorbildliche Flüchtlingspolitik Ugandas. Jeder Schutzsuchende bekommt dort nämlich umgehend das Recht auf Arbeit und einen halben Hektar Land geschenkt(näheres dazu hier http://derueberflieger.blogspot.co.at/2015/11/die-einzigartige-fluchtlingspolitik.html).


Nach dem Lob folgte die Ansprache an Europa. Es sei nichts anderes als ein Test für unsere eigene Menschlichkeit. Wie behandeln wir die Migranten und wie gehen wir mit den Brüdern und Schwestern welche unsere Hilfe brauchen, um.

Papst Franziskus freute sich über die wie er es nannte „starken Familien“ Ugandas. Eine durchschnittliche Frau bekommt in Uganda sieben Kinder und das Bevölkerungswachstum beträgt unglaubliche 3,3 %. Zum Thema Aids, in Uganda ist 3 % der Bevölkerung HIV-positiv, hat er leider nichts gesagt. Vielmehr forderte er die Regierungsvertreter dazu auf, dafür zu sorgen, dass die Jugendlichen eine Ausbildung und Arbeit bekämen. Die alten Menschen sollten unbedingt wegen ihrer Erfahrung und Weisheit geschätzt werden. Außerdem sprach er eindringlichst davon, dass die Regierungsvertreter für eine faire und vernünftige Aufteilung der vorhanden Güter sorgen sollen.

Der Papst hat auch die Homosexuellen-Rechte in Uganda angesprochen. Das Land gilt als eines der restriktivsten Staaten Afrikas. Mehrjährige Haftstrafen und/oder hohe Haftstrafen für diese „Straftat“ sind „normal“. Beim Rückflug einer Lateinamerika Reise hatte Papst Franziskus I einst folgende, nun bereits legendäre, Worte gesprochen :„Wenn einer homosexuell ist, den Herrn sucht und guten Willen hat - wer bin dann ich, ihn zu verurteilen?"

http://de.radiovaticana.va/news/2015/11/27/franziskus_lobt_uganda_f%C3%BCr_menschlichen_umgang_mit_migranten/1190129