Samstag, 14. November 2015

Unfassbares Leid durch den Terror in Paris am Freitag, den 13. November 2015

Um etwa 21h begann beinahe zeitgleich eine unfassbare Anschlagsserie in Paris. An sieben verschiedenen Orten wurden mehr als 150 Menschen getötet. Laut der Behörden gibt es mehr als 200 Verletzte. Etwa 80 von ihnen sollen sich in Lebensgefahr befinden.


Rund um das Stade de France, dort fand gerade ein Freundschaftsspiel zwischen Frankreich und Deutschland statt, gab es in der 20. Spielminute, für alle Menschen im Stadion aber auch daheim vor dem Fernsehendeutlich hörbar die erste von zwei Explosionen. Für einen riesigen Böller war es viel zu laut und so geriet das Match sehr schnell in den Hintergrund, weil die 80.000 Zuschauer im Stadion über ihre Handys erfahren wollten, was da draußen los war. Es sind bei der Detonation außerhalb des Stadions vier Menschen ums Leben gekommen. Drei davon waren Attentäter mit ihrem Sprengstoffgürtel. Stunden später wurde verkündet, dass diese vorhatten ins Stadion zu gelangen. Im Stade de France findet nächstes Jahr das Finale der Fußball Europameisterschaft statt.


Die weiteren Ziele der Terroristen waren die Pizzeria "La Casa Nostra, das Restaurant "Le Petit Cambodge", ein Cafe in der Rue de Charonne,ein japanisches Restaurant, sowie das Einkaufszentrum von Les Halles. An allen diesen Orten zusammen gab es unfassbare 50 Tote zu beklagen.



Das schlimmste Verbrechen verursachten die Attentäter allerdings in einer der bekanntesten Konzerthallen von Paris. Im „Bataclan“ gab es eine Geiselnahme. Während des Konzerts der amerikanischen Rockband Eagles Of Death Metal mit Josh Homme, stürmten laut dem Bruder des Schlagzeugers, sechs bis acht Terroristen das Konzert und begannen zehn Minuten lang ununterbrochen auf die 1.500 Zuschauer des ausverkauften Konzerts zu schießen. Immer wieder konnten die Täter nachladen und so für noch mehr Opfer sorgen. Es fanden regelrechte Exekutionen statt. Die eingeschlossenen Zuschauer baten via SocialMedias die Polizei eindringlichst um eine sofortige Stürmung des Konzertsaals, weil die Täter sonst alle abschlachten würden. Augenzeugen berichteten davon, dass die Angreifer „Allah Akbar“ (Gott ist groß) gerufen hätten. Ein Journalist, welcher vor Ort war, konnte sie sagen hören:“Das ist die Schuld von Hollande.“ Die Bandmitglieder konnten sich übrigens durch einen Ausgang hinter der Bühne in Sicherheit bringen. Bei der Erstürmung des Saals sprengten sich drei der Attentäter selbst in die Luft.



Am 30. November 2015 sollte in Paris der Weltklimagipfel stattfinden. Ob dieser wirklich stattfinden kann, ist noch nicht klar. Derzeit ist es schwer vorstellbar, dass für die nötige Sicherheit gesorgt werden kann.