Dienstag, 23. Juni 2015

Die übereinstimmenden Hirnmuster bei den Entführungsopfern von Aliens

Eine nicht unbedeutende Anzahl von Menschen behauptet ja von Außerirdischen entführt worden zu sein. Viele von ihnen sagen auch aus, dass an ihnen Experimente durchgeführt wurden.

Die Schilderungen der Entführten beginnen zumeist damit, dass Sie eine ungewöhnliche Himmelserscheinung gesehen haben. Dann sind die Aliens erschienen und haben ihnen den Willen geraubt. Mit einem „Traktorstrahl“ wurden die Opfer in ein Raumschiff gebracht. Dort landen Sie in einem hellen Raum voller Maschinen und einiger Außerirdischer. Die Menschen werden fixiert, Blut abgenommen, Gewebe entnommen, allerlei Implantate eingesetzt und es kommt auch des öfteren zu sexuellen Kontakten (nicht freiwillig) mit den Außerirdischen. Wenn alles vorbei ist, werden die Erinnerungen an das Erlebte gelöscht oder zumindest manipuliert (dürfte aber nicht so ganz klappen, weil ja doch einige darüber reden). Die Menschen werden danach auch wieder an den Ort der Entführung zurückgebracht.

Na bitte. Das klingt jetzt für einige ziemlich verrückt. Ist es aber gar nicht. Denn jetzt kommt die Medizin ins Spiel und jetzt wird es wirklich interessant oder gar verrückt.


Der Neurologe Dr. Michael B. Russo behandelt nämlich bereits seit einigen Jahren Menschen, welche nicht „nur“ behaupten von irgendwelchen Außerirdischen entführt worden zu sein, sondern auch von denen einen Chip ins Gehirn implantiert bekommen zu haben. Diese Hirnimplantate können angeblich senden und empfangen (sagen die vermeintlich Betroffenen). Dr. Russo hat also versucht bei den Behauptungen seiner Patienten möglichst objektiv zu bleiben. Gemeinsam mit seinen Kollegen hat er dann allerdings tatsächlich Übereinstimmungen von Symptomen bei diesen „Entführten“ entdeckt. Die Patienten bekam er übrigens zumeist von Kollegen überwiesen, welche den Grund ihrer Kopfschmerzen oder neurologischer Probleme nicht finden konnten. Das es sich bei den Personen um „Entführte“ handelte, erfuhr er erst selbst bei seinen Gesprächen mit den Patienten.

Dr. Russo ist übrigens der einzige Arzt, welcher in Hawaii, über ein Gerät verfügt, mit dem er elektoenzephalografische Scans der elektrischen Aktivität im Gehirn durchführen kann. Alle seiner Patienten welche von Außerirdischen entführt wurden und gleichzeitig behaupteten einen Transmitter ins Gehirn implantiert bekommen zu haben, zeigen ähnliche Abnormalitäten in der Hirnwellenaktivität im Parietal- oder Scheitellappen auf! Es handelt sich dabei um jene Regionen, welche die visuellen und auditiven Informationen und Daten verarbeiten. Diese Wahrnehmungen können übrigens auch selbst erzeugt werden und dann in die präfrontale Region geschickt werden. Von dort werden sie selbst wieder erneut wahrgenommen.

Diese Hirnwellenaktivität der „Entführungsopfer“ gleicht jener von Menschen, welche eine traumatische Hirnverletzung erlitten haben. Dr. Russo versucht die Erfahrungen seiner Patienten aus deren Sicht zu sehen. Es ist dann für ihn leichter, sich um die Linderung oder Behebung des Problems zu kümmern. Er will über seine Patienten nicht urteilen. Allerdings kann er mit Bestimmtheit sagen, dass es bei diesen Menschen übereinstimmende Hirnaktivitäten gibt. Natürlich werde er oft gefragt ob er die Transmitter sehen könne. Darauf antwortet er immer mit: „Ich kann sie nicht sehen, aber sehe ihre Hirnsignale.“

Seine Patienten wissen durch ihn, dass es tatsächlich etwas gibt was gemessen und nachgewiesen werden kann. Er könne ihnen sagen, dass es Hirnregionen mit Kommunikationsstörungen gibt und das er über Medikamente verfüge, mit denen er diese Probleme lösen könne. Es sei ihm durchaus schon in einigen Fällen gelungen die Kopfschmerzen und „das Gefühl“ die ungewollten Botschaften zu empfangen, mit Erfolg zu behandeln.

http://www.hawaiitribune-herald.com/news/local-news/abducted-aliens-neurologist-finds-similarities-alleged-victims