Dienstag, 16. Juni 2015

U.S.A. - 25 Jahre nach dem Ende des „Kalten Krieges“ soll militärische Hardware im Baltikum und Polen stationiert werden

Die U.S.A. verhandelt derzeit mit Estland, Lettland, Litauen, Bulgarien, Polen, Rumänien und Ungarn, über eine permanente Stationierung von US-Waffensystemen. Als sich die NATO im Jahr 2004 Richtung Baltikum erweiterte hat man aus Respekt vor Russland noch darauf verzichtet, militärische Kampfausrüstungen, Kampfpanzer oder/und Infanteriefahrzeuge zu stationieren. Die Zeiten haben sich geändert und es sollen Waffen für etwa 5.000 Soldaten gelagert werden...


Der diesbezügliche Vorschlag stammt vom Pentagon und braucht zur endgültigen Genehmigung noch sowohl die Zustimmung des U.S.-Verteidigungsministers Ashton B. Carter, als auch jene vom Weißen Haus. Immerhin ist keine Stationierung von Bodentruppen geplant...


Der litauische Verteidigungsminister Olekas sprach gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters von Gesprächen zur dauerhaften Stationierung des schweren US-Geräts. Er sei außerdem davon überzeugt, dass die Waffen die Sicherheit von Litauen steigern würden und für die stationierten Soldaten sehr hilfreich seien.


Die Anzahl der NATO Manöver entlang der russischen Grenze ist seit dem Bürgerkrieg in der Ukraine, um ein vielfaches gestiegen. Im Baltischen Meer sind bei dem sogenannten BALTOPS-Manöver nicht weniger als 50 Kriegsschiffe beteiligt. Es sind an diesem Manöver 5.600 Marinesoldaten aus siebzehn verschiedenen Staaten beteiligt. Unter den Beteiligten sind nicht nur die Baltenstaaten, sondern auch Deutschland, Finnland, Frankreich, Georgien, Großbritannien, die Niederlande, Polen und Schweden Die Manöver sollen angeblich bis zum 20. Juni 2015 andauern.
Das blieb natürlich auch bei den Russen nicht ohne Wirkung und so wurde die Anzahl der Flüge von Tupolev-95-Langstreckenbombers vervielfacht. Selbstverständlich ganz in der Nähe des NATO -Luftraumes...