Mittwoch, 10. Juni 2015

SPÖ – Das Parteipräsidium Vorsicht Satire!

Dank einiger versteckter Mikros wissen wir,
was sich beim SPÖ Parteipräsidium am 8.6.2015 wirklich zugetragen hat.


Viel Spaß!


Faymann:
lächelt und versucht gleichzeitig ein bisserl grantig auszusehen

Liebe Freunde! Ich kann nur sagen, dass ich über die Entwicklung der letzten Stunden gar nicht erfreut bin. Deshalb habe ich Euch jetzt alle hierher eingeladen, um nochmals unseren Standpunkt klar und deutlich darzulegen. Sag einmal Franzi wie konntest Du das nur machen? Eine Koalition mit den Blauen. Seit 2004 sagen wir, dass wir mit denen nirgends koalieren und wir haben das im Dezember 2014 noch einmal klar und deutlich gemacht und jetzt so was!

Niessl: 
überrascht und mit hochgezogenen Brauen lauscht er den Ausführungen des Kanzlers

Was ist denn los Werner? Warum bist Du überrascht? Ich habe doch schon im Wahlkampf gesagt, dass ich mit allen reden werde.
Faymann:
Ja eh, aber da habe ich an die ÖVP, die Grünen, meinetwegen an die Neos und Kommunisten gedacht, aber doch niemals an die FPÖ!

Niessl: 
leicht verärgert

Da kann ich aber nix dafür. Ein Mann ein Wort. Ich habe es gesagt und umgesetzt. Sei doch froh! So schnell hast noch selten irgendwo eine Koalition bekommen.

Faymann: 
trotzig und frustriert

Na danke schön Franzi. Echt super. Mich nimmt ja keiner mehr ernst!

Häupl: 
gelangweilt vo sich hin palawernd

Des hot Di vurher a scho kana.

Faymannn: 
leicht aufgebracht
Das habe ich gehört!

Häupl: 
weiterhin gelangweilt vor sich hin palawernd

Na wenigstens.

Faymann: 
schon mehr aufgebracht

Du Michael! Ich kann auch anders!

Häupl: 
seufzt hörbar auf

Schön wärs...

Faymann: 
zuerst aufbrausend, danach bemüht staatsmännisch ruhig zu bleiben

Hör auf mit diesen Bosheiten. Aber wir klären das später. Zuerst sollten wir uns darauf einigen, dass wir unsere Meinung insoferne ein bisserl abändern, dass wir im Bund niemals nicht mit den Freiheitlichen eine Koalition eingehen werden. Dafür dürft ihr in den Bundesländern und Gemeinden mit ihnen Partnerschaften eingehen. Selbstverständlich werde ich das nicht gutheissen, aber das Angebot ist für die Länder und Gemeinden ja sowieso nur theoretischer Natur. Das habt ihr alle aber bestimmt eh verstanden. Gell ja. Solada. Lieber Franzi Voves. Wie schauts in der Steiermark aus? Gibts dort bereits Ergebnisse?

Voves: 
siegessicher

Noch nicht. Aber wir sind auf einem guten Weg und ich bin mir sicher, dass die Koalition schon bald gebildet ist.

Faymann: 
strahlend wie man ihn kennt

Na das sind ja endlich einmal wieder gute Neuigkeiten! Was verlangt denn die ÖVP im Gegenzug?

Voves: 
von der Frage sichtlich überrascht

Keine Ahnung. Ist mir auch wurscht.

Fayman: 
fassungslos

Was heisst Du weisst es nicht? Das kann Dir doch nicht wurscht sein! So etwas zu wissen ist doch bei den Verhandlungen mit ihnen sehr wichtig...

Voves: 
erleichtert und aufklärend

Ach so. Naja aber ich verhandel doch nicht mit der ÖVP, sondern mit den Blauen...

Faymann: 
stinksauer und immer lauter werdend

Ja wie Du verhandelst mit der FPÖ. Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Das wirst Du zurücknehmen. Du wirst gefälligst mit der ÖVP verhandeln, sonst bist Du weg!

Voves: 
mit der Coolness eines ehemaligen Eishockey Nationalspielers

Na dann bin ich halt auch weg. Tschüss Werner!

Faymann: 
jetzt überschlägt sich bereits seine Stimme

Ja gibt’s denn das! Was ist denn das für ein Sauhaufen hier! Da gehört einmal Ordnung rein!

Häupl: 
weiterhin gelangweilt, jetzt aber mit dem Wunsch Salz in die offene Wunde zu streuen

Jo eh. Sag Werner, glaubst bist noch lange der Bundeskanzler?

Faymann: 
realitätsfern wie ein kleiner Bub der zu Fuß zum Mond gehen will

Also ich sehe keinen Grund warum nicht. Ich sitze fest im Sattel!

Häupl: 
Der glaubt des wirklich... (die innere Stimme des Wiener Bürgermeisters)

Wirds noch lange dauern, oder kann ich mir noch was zum Essen und Trinken holen?

Faymann: 
von sich selbst überzeugt

Es dauert heute so lange, wie es dauern muss!

Häupl: 
nutzt die Chance sich sein Lebenselixier zu beschaffen

Gut ich hole mir nur schnell ein paar Spritzer und ein Essiggurkerl. Kommst mit Norbert?

Darabos: 
ein bisserl nervös und sichtbar aus dem Konzept gerissen

Du nein Michael das geht nicht. Ich muss noch kurz mit dem Werner was besprechen.

Häupl:
Na gut. I bin ja eh gleich wieder da.

Darabos: 
die Hände nervös reibend

So lieber Werner. Das war also jetzt mein Stichwort. Ich bin dann mal weg.

Faymann: 
leicht irritiert

Wie Du bist mal weg?

Darabos: 
versucht ruhig zu erklären

Naja ich gehe ins Burgenland. Weisst eh der Niessl braucht mich. Ich werde nämlich das Bollwerk gegen die Blauen bilden.

Faymann: 
aufgebracht und fassungslos

Bitte? Sag haben wir jetzt Fasching? Bei uns kann doch bitte nicht jeder machen was er will! Norbert Du bleibst hier!

Darabos: 
erstmals in seinem Leben wütend und mit Nachdruck

Sicher nicht. Ich war immer so ein braver Partei Soldat und nix hats mir gebracht. Sogar den deppaten Verteidigungsminister habe ich gespielt. Ich will meine Ruhe haben. Ich schleich mich ins Burgenland und trink den einen oder anderen Uhudler. Viel Glück für Deine Zukunft, lieber Werner!

Faymann: 
wütend und traurig zugleich

Ja freilich. Du kannst mich auch... So eine Frechheit. Wenn das so weitergeht bin ich heute abend alleine da...

Häupl: 
zufrieden mit sich und der Welt, eh kloar das Lebenselixier hat er ja

Is wos gschehn? Ah so der Norbert ist weg. Naja ok. Sag einmal Heinzi was sagst Du zu der aktuellen Entwicklung in unserer Partei?

Fischer: 
peinlich berührt, eine eigene Meinung kundzutun und möglicherweise auch noch zu vertreten gefällt ihm gar nicht

Du Michael. Ich glaube, ich sollte mich aus dem tagespolitischen Geschehen komplett heraushalten. Deshalb werde ich auch keine Meinung zu den Vorfällen abgeben. Außerdem muss ich mich auf meine Fahrt zu den Bilderbergern vorbereiten.

Häupl: 
ein bisserl neugierig wegen der Bilderberger

Wos reds denn durt? Darüber wer der neue Bundeskanzler wird?

Faymann: 
mittlerweile schon sehr aufgebracht

Aufhören! Sofort aufhören lieber Michael! Das ist gar nicht nett von Dir!

Fischer: 
froh und glücklich nix sagen zu dürfen geht’s ihm gleich viel besser

Darüber darf ich nicht reden lieber Michael. 
Nach einigen Meinungsverschiedenheiten über die Wahl des Abendessens gab es dann noch einen Konsens zu künftigen Koalitionsvereinbarungen.

Faymann: 
tritt mit zusammengekniffenen Augen und gar nicht grinsend vor die versammelte Presse

Hiermit verkünde ich:

Eine Koalition mit der FPÖ darf nur in jenen Ländern und Gemeinden gebildet werden in denen innerhalb der SPÖ das Wort des Bundeskanzlers nichts zählt. Sollten sich zumindest drei Gemeinden nicht an meine Vorgaben halten, werde ich als Bundeskanzler unverzüglich zurücktreten und wieder als Taxifahrer arbeiten. Ich danke für ihre Aufmerksamkeit...
Der Wiener Bürgermeisters quittiert die Aussage mit tosendem Applaus und ruft unverzüglich seinen Freund Andreas Schieder an... Der neue Bundeskanzler?