Dienstag, 27. Oktober 2015

Argentinien und Russland beschließen neuen Kraftwerksbau

Seit 130 Jahren pflegen Argentinien und Russland diplomatische Beziehungen. Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner und Wladimir Putin haben zu diesem Zwecke eine Videokonferenz abgehalten. Cristina Kirchner sprach darüber mit Russia Today. Die Präsidentin betonte die gemeinsamen Projekte wie z. B. die Kooperation beim Chihuido-1 Wasserkraftwerk, sowie beim Atucha-Atomkraftwerk.


Im April 2015 war die argentinische Präsidentin nach Moskau gekommen, um mit Putin einen Energie-Pakt zu beschließen Jetzt offenbarte der russische Präsident, dass Russland nicht weniger als zwei Milliarden US-Dollar in die Hand nehmen wollte, um in den Bau der argentinischen Atomkraftwerke zu investieren. Die Firma Gazprom darf im Gegenzug in Argentinien nach Erdgas- und Erdölvorräten forschen. Alleine dieses Projekt ist schon wieder eine Milliarde US-Dollar wert.


In der näheren Umgebung der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires befindet sich das Atomkraftwerk Atucha. Das Unternehmen Rosatom wird dort den Bau eines sechsten Reaktor finanziell unterstützen.



Ein weiteres großes Projekt hat die russische RAO-Gruppe ergattert. Diese hat eine Absichtserklärung zum Bau des Chihuido-1 Wasserkraftwerks, entlang des Neuquen Flusses unterschrieben. Die dafür erforderlichen Kosten belaufen sich vermutlich auf zwei Milliarden US-Dollar. Die russische VEB Bank stellt für dieses Wasserkraftwerk nicht weniger als 1,2 Milliarden US-Dollar zur Verfügung.



Während Argentinien seine Geschäftsbeziehungen zu Russland pflegt, pflegen wir Europäer unsere Sanktionen...