Donnerstag, 8. Oktober 2015

Indien bekämpft auf logische Art und Weise die Goldimporte

Die indische Regierung hat Maßnahmen zur Eindämmung der Goldimporte angekündigt. Die indische Bevölkerung soll mit der Herstellung einer eigenen Goldanlagemünze dazu gebracht werden eigenes Gold zu erwerben. Es würde einen beträchtlichen Teil dazu beitragen das eigene Handelsbilanzdefizit etwas ausgeglichener zu gestalten und die eigene Währung ein bisserl zu unterstützen.


Es wird angestrebt, dass die Investoren ihr Gold zur Bank bringen und dafür Zinsen erhalten. Die Laufzeit soll bis zu fünfzehn Jahre betragen. Am Ende der Laufzeit wird der Betrag zurückbezahlt. Es ist also das Ziel, das physische Gold, welches sich in den Händen der Bevölkerung befindet, rasch und für einen bestimmten Zeitraum zu Geld zu machen.

Die staatlichen Goldanleihen werden zu 5, 10, 50 und 100 Gramm aufgelegt. Diese Anleihen sollen wiederum eine Laufzeit von fünf bis sieben Jahre haben. Die Zinsen werden auf der Basis des Goldwertes zum Zeitpunkt der Investition errechnet. Pro Person und Jahr dürfen maximal 500 Gramm „Papiergold“ erworben werden. Gehandelt werden diese Goldanleihen, so wie alle anderen Anleihen auch, an der Börse. Die indische Regierung verspricht sich von dieser Aktion, Einnahmen in der Höhe von etwa 200 Millionen Euro zu erzielen. Am Wichtigsten ist es der indischen Regierung allerdings, dass weniger Goldmünzen importiert werden.

Auf der Goldmünze soll übrigens das Ashok-Chakra-Symbol abgebildet werden, welches auch auf der indischen Nationalflagge zu sehen ist.